Endlich Ferien, endlich Reisen

Nun ist auch unsere letzte Woche in Buenos Aires vorbei und wir haben in der Zeit wieder einiges dazugelernt. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel man in so kurzer Zeit lernen kann, wenn man einen guten Grund dazu hat und das Gelernte auch direkt anwenden kann. Besonders wenn man es mit 5 Jahren Französisch- oder Lateinunterricht in der Schule vergleicht.

Colonio Sonnenuntergang
Sonnenuntergang (Colonia del Sacramento, Uruguay) Esta foto es para nuestro profesor Germán. No pudimos ver el atardecer detrás del horizonte de Buenos Aires, pero, no obstante, fue muy lindo! (Dieses Foto ist für unseren Lehrer Germán. Leider ging die Sonne nicht hinter der Skyline von Buenos Aires unter, aber es war trotzdem sehr schön!)


Der größte und wohl wichtigste Unterschied zum Unterricht in der Schule ist das Anwenden der Sprache im Alltag. Als sehr nützlich hat sich hierbei die Zuhilfenahme des lokalen „Quilmes Cristal Cerveza“ zur Lockerung der Zunge erwiesen. Praktischerweise wird dieses Wundermittel direkt in 1-Liter-Flaschen verkauft. Wie einer unserer englischen Mitbewohner allerdings in einem mutigen Selbstversuch herausgefunden hat, gibt es eine Schwelle, ab der sich die Wirkung umkehrt und zudem der Lernerfolg am nächsten Morgen stark beeinträchtigt wird. Aber auch ohne Doping ist selbst Florian mittlerweile in der Lage eigenständig im Gemüseladen einzukaufen und die Autofahrer zu beschimpfen.

Gruppenbild Sprachschule
Unsere Mitschüler (Buenos Aires, Argentinien)s

Wir hatten das Gefühl, sich am letzten Schultag auf die Ferien zu freuen, schon wieder ganz vergessen. Jetzt wissen wir aber wieder, wie es ist und sind froh, nicht mehr täglich zur Schule gehen und nachmittags sogar noch Hausaufgaben machen zu „müssen“.

Mittlerweile haben wir die Großstadt hinter uns gelassen und mit der Fähre nach Colonia del Sacramento, Uruguay übergesetzt. Hier können wir dank frischer Luft und viel Ruhe mal wieder tief durchatmen. Unser erster Eindruck von diesem kleinen Ort, welcher sich auf der UNESCO-Welterbe-Liste befindet, ist ein sehr schöner und gelassener. Für uns ist es der perfekte Ort uns ein paar Tage vom Stress der Großstadt zu erholen und wieder ganz gesund zu werden. Florian ist zum Glück schon wieder hergestellt und Pia arbeitet noch daran die Erkältung zu besiegen. Aber auch das wird schon wieder.

In La Boca
Im Hafenviertel La Boca (Buenos Aires, Argentinien)

Unser Zwischenfazit von letzter Woche zu Buenos Aires hat sich nicht mehr stark geändert. Die Stadt ist sehr laut, sehr anstrengend und für unseren Geschmack einfach zu groß. Besonders unangenehm sind für uns Frischluftfanatiker die Abgase der vielen und alten Autos und vor allem Busse. Wir nehmen aber auch viel Positives mit, besonders die internationalen Bekanntschaften in der Sprachschule, sowohl mit den Schülern, als auch mit den Lehrern aus ganz Südamerika. Insbesondere die Abschiedsfeier am Freitagabend in der Sprachschule war ein gelungener Abschluss unserer Zeit dort.

Buenos Aires Skyline
Skyline von Buenos Aires vom Schiff (Buenos Aires, Argentinien)
Lächeln
¡No olvides sonreir! (Nicht vergessen zu lächeln!) (Colonia del Sacramento, Uruguay)

In den nächsten Tagen machen wir uns mit dem Bus an der Küste entlang auf den Weg nach Brasilien. Wir werden noch den ein oder anderen Stop in Uruguay einlegen und auch weiter an unserem Spanisch feilen. In Brasilien wird sich dann wegen des dort gesprochenen Portugiesisch wieder mit allen zur Verfügung stehenden Gliedmaßen verständigt.

¡No olvides sonreir!
Pia & Florian

15 Gedanken zu „Endlich Ferien, endlich Reisen“

  1. Vielen Dank für den neuen Bericht Es wäre ja auch eine Schande, wenn man nach der Zeit nicht die Autofahrer beschimpfen könnte… Tolle Fotos. Jetzt kann es dann richtig losgehen. Wir wünschen euch für die vor euch liegende Zeit tolle Eindrücke, viele weitere gute Bekanntschaften und vor allem viel Gesundheit. Denken immer an Euch. Fühlt euch fest umärmelt.

    1. Hehe, vielen Dank! 🙂

      Ja, wir dachten HaJo hat eine eigene Rubrik verdient. Und das mit der Musik kam mir in den Sinn weil ich für mich diese Playlist angefangen hatte.
      Man nimmt ja nicht nur mit den Augen wahr, sondern mit alles Sinnen und dazu gehört halt auch Musik 🙂

      Weiß zwar nicht ob es gefällt, aber dachte es könnte vielleicht doch für den ein oder anderen interessant sein.

      Liebe Grüße aus Montevideo und fühl dich fest gedrückt! :-*

  2. Hallo meine Lieben,
    und Ihr habt die verspielte „Tante Ute“ wieder glücklich gemacht. HaJo finde ich gaaanz toll und ich freue mich für ihn, dass auch er die große weite Welt erkunden darf. HaJo, weiter so!
    Und auch die zweite neue Rubrik „Musik“ finde ich toll. Kann ich mich bedenkenlos anmelden, um sie mir anzuhören, oder was passiert mit meiner Email-Adresse?
    Und in Buenos Aires hört man also auch Manu Chao? Ja, dieser Kerl ist einfach herrlich und vertreibt jede schlechte Laune. Seine Lieder heitern mich immer auf.
    Dir, Pia, drücke ich die Däumchen, dass Du bald wieder völlig wiederhergestellt bist.
    Chillt mal so richtig, bevor diese nächste Woge von Eindrücken über Euch herfällt.
    Ich knuddel Euch ganz kräftig, weil ich an der Reise teilnehmen darf!
    Ganz liebe Grüße aus Essen (neben mir liegt ein schnarchender Hund – auch das ist herrlich entspannend und der richtige Einstieg für einen Montagmorgen),
    Ute

    1. Hallo Ute!

      Soweit ich weiß, kann man sich mittlerweile ohne Facebook und sonstigen Quatsch nur mit der E-Mail-Adresse bei Spotify registrieren.
      Spotify ist ein Musik-Streaming-Dienst mit dem man Zugriff auf gaaaaanz viel Musik bekommt.
      Es gibt eine Gratis-Version und ein Abo. Bei der Gratis-Version kommt ab und zu zwischen den Liedern Werbung wie im Radio. Oder man zahlt knapp 10 Euro im Monat und hat keine Werbung mehr und kann es auch offline auf dem Handy nutzen (was wir tun).
      Weitere Infos findest du zum Beispiel wenn du auf Wikipedia nach Spotify suchst.

      Hehe, Flo hat Manu Chao zum lernen im Unterricht gehört 😉 Ich find den aber auch ganz cool! 🙂

      Wir haben es jedenfalls gut nach Montevideo gechafft. Hoffe, dass ich bald wieder fit bin. Aber ich glaube es geht schon minimal besser.
      Hier ist es jedenfalls (trotz Hauptstadt) viel unstressiger als in Buenos Aires.

      Liebe Grüße!

  3. Na prima , naechste Station erreicht
    Da kommt viel Neues auf euch zu , behaltet alles schoen im Gedaechtnis , was ihr ja gut koennt
    Um uns spaeter viel berichten zu koennen .Wir reisen in Gedanken dank eurer Berichterstattung mit euch
    Habe auf Wikipedia ueber Uruguay keine Ergebnisse bekommen alles Liebe Oma und O

    1. Hallo Oma!

      Hmm, vielleicht hast du dich vertippt, als du bei Wikipedia gesucht hast?
      Wikipedia hat eigentlich Einträge zu jedem Land.
      Kannst du ja noch mal ausprobieren.

      Wir fahren jetzt gleich weiter nach Montevideo. Das ist die Hauptstadt von Uruguay.

      Fühlt euch gedrückt! 🙂

  4. Also ich hätte heute statt Montevideo zumindest Monteschlacko in Alstaden an der schönen Ruhr anbieten können … aber da hättet ihr lange schwimmen müssen
    Und bald an der Küste entlang bis Brasilien, hm das sieht schon auf der Landkarte verlockend aus.

    Immerhin haben wir es heute bis DU zu IKEA geschafft … halb leer gekauft … um demnächst die Bude in MS wieder zu füllen. Naja, jetzt haben wir damit erst mal „die Garage gesprengt“ und Hatti sucht sich schon den Radweg nach MS raus, da er nicht mehr ins Auto passen wird …

    Euch weiter interessante Erlebnisse.
    Ganz liebe Grüße von uns
    Ulli u Hatti

    1. Brr, nee, schwimmen bei 12°C Außentemperatur muss nicht unbedingt sein! 😉

      Bin ja mal gespannt, wie das in MS weitergeht. Musst du bei Zeiten mal Fotos schicken!

      Wir haben in den nächsten Tagen übrigens nur sehr beschränkt, wenn überhaupt, Internet. Also nicht wundern…
      Fahren morgen früh nach Cabo Polonio, guckst du Wikipedia 😎

      Viele liebe Grüße zurück vom Winter in den Sommer!

  5. Hallo Pia,
    ich bin Deinem Rat gefolgt und habe Cabo Polonia „gewikipediat“. Einerseits Surferparadies, andererseits stromlos, um seinen wilden und ursprünglichen Charme zu behalten – hört sich sehr interessant an. Surft Ihr beide denn? 2011 hatte der Ort nur 95 Einwohner – mal schauen, ob Ihr die alle kennenlernt (grins). Seid Ihr auf das „Pulpón“ reingefallen und musstet zum „Flexitarier“ werden? Wenn es geschmeckt hat, dann ist Südamerika sicher die beste Gegend, um mit dem Fleischessen wieder zu beginnen, oder? Heute Morgen sind es bei uns auch nur 12 Grad, da kann ich mir vorstellen, dass Du nicht schwimmen willst. Aber vielleicht wird es bei Euch ja auch noch etwas wärmer…?
    Ganz liebe Grüße an Euch bald Offliner,
    Ute

    1. Hey Ute,

      Nee, wir können beide (noch) nicht surfen, aber dafür war es eh noch zu kalt.

      Ich bin auf Pulpón reingefallen. Hab tatsächlich ein Stück probiert, aber konnte mich dann nicht dazu durchringen mehr davon zu essen. Ich hab dann meine Bratkartoffeln gegessen und noch ein paar von Flos Pommes und Flo hat dann meinen Fleischberg nach seinem Burger fast noch komplett vernichtet…

      LG, Pia

  6. Hallo ihr Lieben,
    jetzt endlich schaffe auch ich es mal hier etwas zu schreiben. Die Jungs machen beide Mittagsschlaf und mit nur zehn Fingern, statt dreißig Fingern an der Tastatur ist es deutlich leichter und verständlicher für alle.

    Auch wir verfolgen gespannt eure Reise und lesen ganz fleißig was sich hier so tut. Die Jungs verfolgen natürlich eigentlich nur HaJo.

    Ich habe Hanno heute Morgen die Rubrik HaJo gezeigt und er fand sie klasse! Auf die Frage wo der Onkel Florian jetzt gerade ist kam einfach nur: „Der ist doch mit HaJo ganz lange im Urlaub!“
    Fünf Minuten später kam dann: „Ach ja, Pia ist auch mit!“ 🙂

    Ganz liebe Grüße aus Engensen
    Alexandra und Jungs und ein ?

  7. Liebe Pia, lieber Flo! Freu mich immer riesig, Euch aus der Ferne begleiten zu dürfen. Total spannend! Weiterhin viel Spass, viele Begegnungen, viele Sternstunden und Bewahrung. Drück Euch! Hanni

  8. Wieder mal schoene Gruesse aus der Heimat

    NA ja ausgestorben . Ihr seit doch da und koennt euch fuers naechste Abenteuer erholen
    Warten gespannt was euer naechstes Ziel euch bringt
    Ganz viele gute Wuensche von Oma und Opa ist

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