Ein echtes paraguayisches Abenteuer

Schon direkt nach dem Grenzübergang nach Paraguay (die Brücke der Freundschaft über den Río Iguazú) in Ciudad del Este war klar, dass uns hier noch einmal ein kleiner Kulturschock bevorstand. Die Armut vieler Leute ist überall greifbar, an jeder Straßenkreuzung wird versucht ein paar Cent mit allerlei Obst, Gebäck aber auch diversem anderen Ramsch zu verdienen. Auch in unseren Bus nach Asunción stiegen regelmäßig Händler ein und verkauften alles von „Chipas“ (ein Gebäck mit Käse und Kümmel) bis zu externen Akkus für Handys. Am Straßenrand sieht man viele sehr einfache Bretterhütten, auch die Hauptstraßen sind teilweise nicht asphaltiert und bei Regen nicht befahrbar.

Sonnenuntergang Tres Gigantes
Sonnenuntergang im Nirgendwo (Tres Gigantes, Paraguay)

24.09. – 26.09.15 Asunción, Paraguay

In der Haupstadt angekomnen nahmen wir wegen der Dunkelheit ein Taxi vom Busbahnhof zum Hostel. Auch hier hatten wir wieder, wie bislang überall auf unserer Reise, einen sehr offenen und gesprächigen Taxifahrer und kamen auch das erste Mal in Kontakt mit „Guaraní“. Die Sprache der Ureinwohner Paraguays ist neben Spanisch zweite Amtssprache des Landes und wird besonders von den älteren Leuten im Alltag gesprochen. Der Taxifahrer und später auch viele andere Paraguayer versuchten immer wieder uns ein paar Worte beizubringen und der Stolz auf ihre Sprache und ihre Tradition war dabei greifbar. Leider sind unsere europäischen Zungen wohl nicht für die teils ungewöhnlichen Laute gemacht und so blieb es meistens bei gut gemeinten Versuchen unsererseits, die beim Gegenüber für viel Heiterkeit sorgten.

Den Stadtkern haben wir am nächsten Tag in kurzer Zeit zu Fuß erkundet. Es gibt außer des abgeriegelten Präsidentenpalastes und ein paar kleiner Parks wenig touristische Höhepunkte. Die eigentliche Attraktion waren wohl die beiden einzigen Ausländer weit und breit.
Am Abend stießen wir im Internet auf die Farm des deutschen Auswanderers Peter in Belén nahe Concepción und beschlossen spontan ein paar Tage bei ihm zu verbringen, was sich als echter Glücksgriff herausstellen sollte.

26.09. – 29.09.15 Belén, Paraguay

Peter hat sich kurz nach dem Fall der Mauer aus Sachsen nach Südamerika aufgemacht, um die neu gewonnene Freiheit zu genießen. Eigentlich wollte er den gesamten Kontinent bereisen, ist aber in seinem ersten Stop Paraguay bis heute geblieben. Hier betreibt er heute seine große Farm „El Roble“ inklusive Fischzucht, die er in den letzten Jahren um ein paar Hütten für Gäste ergänzt hat. Tagsüber kommen bei gutem Wetter auch viele Einheimische, um die vielen Tiere, den Pool und besonders das ausgezeichnete Essen zu genießen. Fast alle Produkte (Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Gemüse, Marmelade, Dulce de Leche, Likör, etc.) werden in Eigenregie herrgestellt und von seiner Frau unwiderstehlich (selbst Pia probierte etwas vom Entenbraten) zubereitet.

Pia und Dodo
Pia und Dodo der Brüllaffe (Belén, Paraguay)

Neben den vielen Nutztieren der Farm gibt es auch einige Tiere, die Peter aus nicht artgerechter Haltung gerettet hat und nun bei ihm und seiner Familie ein neues zu Hause gefunden haben. Morgens wird man von den drei bunten Papageien geweckt, tagsüber kann man sich die vielen Aquarien und Terrarien anschauen, die Brüllaffen Dodo und Monalisa streicheln und gelegentlich kreuzt der freilaufende Tapir den Weg.

Tapir
Freilaufender Tapir in El Roble (Belén, Paraguay)

Beim ersten gemeinsamen Abendessen hatten wir die Chance etwas mehr über Peters spannendes Leben zu erfahren und lernten auch Jenn und Nino kennen, ebenfalls Backpacker und neben uns die einzigen weiteren Gäste. Peter ist ein Exot, der in Paraguay bestens vernetzt ist, sodass sogar CNN auf ihn aufmerksam wurde und er Teil einer Dokumentation über Paraguay wurde. In seinen mittlerweile 25 Jahren in Paraguay hat er neben der Sprache auch einige andere Nützlichkeiten von den Einheimischen gelernt. So kam es, dass wir abends spezielle getrocknete Blätter in große Flaschen stopften und lokale Beeren mit dem Mund von ihren Kernen befreiten, um hinterher daraus verschiedene Liköre anzusetzen. Als Belohnung durften wir die fertigen Liköre, die vergangene Backpacker zubereitet hatten, verköstigen. Ebenfalls zeigte uns Peter scherzhaft, wie man die vielen Kröten so maltretiert, dass sie ihr Gift absondern (10 Minuten kopfen!). Das Gift hat eine ähnliche Wirkung wie Kokain und „Krötenlecken“ wurde früher (und manchmal auch heute noch) von einigen Einheimischen praktiziert.

Neben den drei reichhaltigen Mahlzeiten pro Tag (typisch Deutsch um 8, 12 und 18 Uhr) vertrieben wir uns die Zeit mit dem Beobachten der Tiere, Wanderungen durch die Natur und einen Nachmittag mit „Tubing“ auf dem Río Ypane. Dazu fuhr Peter uns, Jenn und Nino mit seinem Pickup ein paar Kilometer flussaufwärts. Von hier aus trieben wir auf aufgepumpten Autoschläuchen den Fluss hinunter, wobei wir unterwegs die Stille genossen und dabei einige neugierige Blicke von Anglern am Flussufer ernteten. Wie von Peter präzise vorhergesagt erreichten wir nach exakt 2:05 Stunden den kleinen Strand in der Nähe der Farm, wo schon sein 14-jähriger Sohn mit Pickup und ohne Führerschein auf uns wartete.

Tubing Belen
Tubing auf dem Río Ypane (Belén, Paraguay)

Eigentlich hatten wir vor von El Roble mit dem Bus ca. 24 Stunden nach Bolivien zu fahren, aber Peter quittierte diesen Plan nur mit einem großen LAAAANGWEILIG! Von seinem Alternativvorschlag waren wir vier sofort überzeugt und Peter organisierte noch am selben Abend für uns die Tickets ins „authentische paraguayische Abenteuer“.

29.09. – 02.10.15 Río Paraguay, Paraguay

Ohne genau zu wissen, was uns erwartet, bezogen wir am Dienstag morgen unsere Kajüte auf der „Aquidaban“. Die Aquidaban ist ein „schwimmender Markt“ und versorgt auf ihrer dreitägigen Fahrt entlang des Río Paraguay auch die entlegensten Orte des Landes mit Lebensmitteln und sonstigen Waren. Bei Regen ist sie auch das einzige Transportmittel in den Norden, da Straßen und auch Landepisten nicht asphaltiert sind und im Matsch versinken. Es gibt acht kleine Kabinen, der Rest der Passgiere schläft in Hängmatten, auf Sitzbänken und auf dem Boden.

Schiff Aquidaban
Aquidaban beim Beladen (Río Paraguay, Paraguay)
Markt Aquidaban
Markt auf der Aquidaban (Río Paraguay, Paraguay)

Unsere Kabine lag gegenüber von Jenn und Ninos, mit denen wir die gesamte nächste Woche verbringen sollten. Leider waren die Betten (oder eher Pritschen) selbst für den durchschnittlichen Paraguayer schon knapp bemessen und Florian musste zum Schlafen seine Füße aus dem Fenster strecken. Pia passte diagonal gerade so in die Koje, wenn sie Kopf und Füße in der Wand verkeilte.

Fuesse Aquidaban
Zu kurz für große Europäer (Río Paraguay, Paraguay)

Unser Ziel war die „Estación Biológica Tres Gigantes„, eine Forschungsstation im gleichnamigen Nationalpark im paraguayischen Pantanal. Die Fahrt nach Bahía Negra, der Endstation der Aquidaban dauerte 3 lange Tage und die Freizeitmöglichkeiten auf dem rustikalen Dampfer waren stark begrenzt. Die Suche nach dem Casino blieb erfolglos und auch die Auswahl an Restaurants war bescheiden. In der Kombüse bereitete der grimmig dreinblickende (aber eigentlich sehr freundliche) Smutje täglich wechselnde Gerichte zu: Fleischsuppe, Fleisch mit Reis, Fleisch mit Pasta oder Reis mit Fleisch. Zum Glück befanden wir uns auf einem schwimmenden Markt und konnten unten im Schiff unsere Mahlzeiten um ein paar Vitamine ergänzen.

Sonnenuntergang Schiff
Sonnenuntergang von der Aquidaban (Río Paraguay, Paraguay)

Auch die sanitären Einrichtungen entsprachen bei weitem nicht dem Standard deutscher Kreuzfahrtschiffe. Die Nasszellen bestanden aus einem Plumpsklo und einem Duschhahn mit angenehm kühlem Flusswasser und das olfaktorische Ambiente steigerte sich von Besuch zu Besuch. Zusätzliche Abkühlung erhielten wir in der ersten Nacht durch ein heftiges tropisches Gewitter, welches das Schiff mehrmals zum Halten zwang. Leider zeigte sich dabei, dass die Fenster alles andere als dicht waren und daher mussten wir mehrfach die Matratzen und unser Gepäck vor den herabströmenden Wasserfällen in Sicherheit bringen. In dieser Nacht musste Florian in Fötusstellung schlafen, um sich keine Nassen Füße zu holen.

Kabine Schiff
Pia in unserer Kabine auf der Aquidaban (Río Paraguay, Paraguay)

Neben Lesen war einer der wenigen Zeitvertreibe das Mau Mau spielen, was nun auch Jenn und Nino beherrschen. Wir fühlten uns dabei teilweise wie im Zoo, da die Paraguayer uns in Ermangelung eines Fernsehers neugierig beobachteten. Viele hatten vorher noch nie Kontakt zu Ausländern gehabt und es entwickelte sich so manch amüsantes Gespräch. Zu jedem unserer Herkunftsländer fiel einem Mitreisenden ein Stichwort ein. Für uns Deutsche war es das Bier, für Nino aus Italien der Film „Der Pate“ und für Jenn aus „China“ Jackie Chan. Eigentlich ist Jenn zwar Australierin und ihre Eltern sind aus China eingewandert, aber nach 7 Monaten in Südamerika hatte sie aufgegeben es jedesmal aufs Neue zu erklären.

Jenn und Nino
Posieren mit Jenn, Nino und einem Paraguayer (Río Paraguay, Paraguay)

Das Ganze gipfelte am zweiten Abend in einer skurillen Doppelhochzeit. Um gewisse Avancen zu vermeiden, sagen wir meistens genau so wie die anderen beiden, dass wir verheiratet sind. Die schon leicht angetrunkenen Mitreisenden ließen es sich aber nicht nehmen, uns „erneut“ auf der Aquidaban zu trauen. So lauschten wir dem von einigen Bierpausen unterbrochenen Worten des „Priesters“, der im wahren Leben Bergarbeiter ist und mussten an der richten Stelle „acepto“ sagen. Das ganze war eine sehr lustige und skurille Veranstaltung und die vielen Handykameras haben uns wahrscheinlich zu Stars des paraguayischen Internets gemacht.

Als wir dann endlich nach drei Tagen wieder festen Boden unter den Füßen hatten füllten wir in Bahía Negra unsere Lebensmittelreserven für die nächsten drei Tage auf und heuerten ein kleines Motorboot an, um uns Vier die letzte Stunde nach Tres Gigantes den Río Negro hinaufzufahren.

Speedboot Pia Flo
Auf dem Boot nach Tres Gigantes (Río Paraguay, Paraguay)

02.10. – 05.10.15 Tres Gigantes, Paraguay

Als wir die Unterkunft erreichten, stellte sich heraus, dass neben uns noch eine kleine Filmcrew vor Ort war und somit zwei von drei Zimmern schon belegt waren. Wir mussten uns daher das Viererzimmer mit Jenn und Nino teilen, was aber kein Problem darstellte. Begrüßt wurden wir neben den zwei freundlichen Forschern auch von diversen Papageien in den Palmen direkt vor dem Haus. Die gesamte Einrichtung ist so abgelegen, dass sie sich komplett selbst versorgen muss. Der Strom wird aus Solarzellen gewonnen und Elektrizität ist nur wenige Stunden am Tag verfügbar. Spätestens hier erwiesen sich unsere Stirnlampen als außerordentlich nützlich. Das aufgefangene Regenwasser kann problemlos getrunken werden und muss sich geschmacklich vor Volvic und Vittel nicht verstecken. Wie auch schon auf dem Schiff duschten wir wieder mit kaltem Flusswasser, als zusätzliche Herausforderung allerdings das ein oder andere Mal im dunkeln.

Kolibri
Kolibri in seinem winzigen Nest (Tres Gigantes, Paraguay)

Seinen Namen bekam Tres Gigantes von den dort vorkommenden drei Giganten: Riesenotter, Riesenbieberratte und Riesenameisenbär. Die drei Giganten sind die jeweils größten ihrer Art und allesamt stark bedroht.
Neben diesen Tieren gibt es aber noch viele andere, wie z.B. Kaimane, Brüllaffen, Füchse, Schlangen und unzählige Vögel. Der Höhepunkt eines jeden Tierbeobachters ist allerdings die Sichtung eines Jaguars oder eines noch selteneren Pumas (welchen sogar Peter noch nie gesehen hat). Leider gibt es neben all diesen spannenden Tieren auch jede Menge Mosquitos, die sich diesmal nicht nur ausschließlich auf Florian stürzten. Dank mitgebrachter Chemiekeule ließen sich allerdings zum Glück die meisten Stiche vermeiden.

Vom Haus aus führen drei Wege durch den dichten Dschungel und wenn man diese langsam, aufmerksam und auf leisen Sohlen durchschreitet, hat man eine gute Chance wilde Tiere zu entdecken. Gleich am ersten Tag hatten wir das Glück über unseren Köpfen eine Brüllaffenmutter mit ihrem Jungen zu erspähen, am zweiten Tag kreuzte ein grauer Fuchs unseren Weg. Bei unserer Kanutour auf dem Río Negro tauchte vor uns ein wütender und brüllender Riesenotter auf und verteidigte sein Revier. Von den Kaimanen sah man nur Schatten unter der Wasseroberfläche, einmal tauchte allerdings ein Rücken beängstigend nah neben unserem Kanu auf.

Bruellaffe
Brüllaffe in den Bäumen über uns (Tres Gigantes, Paraguay)

Die gemeinsamen Abende waren immer sehr gemütlich und am letzten Abend wurden wir von den anderen Leuten vor Ort auf eine Piranhasuppe mit frisch gefischten Piranhas eingeladen. Dies war das gelungene Festmahl zur Feier der vorherigen Jaguarsichtung. Im Sonnenuntergang durchschwamm tatsächlich ein Jaguar den Fluss. Selbst für die Forscher war dies ein außergewöhnliches Ereignis, in über zwei Jahren hatten sie erst zweimal das Glück eine dieser scheuen Wildkatzen zu sehen. Bei der Nachtwanderung (Stirnlampen!) nach dem Essen konnten wir dank fachkundiger Hilfe die Spuren des Jaguars finden. Am Wegesrand erblickten wir zudem eine der giftigsten Schlangen des Pantanals, welche allerdings erstaunlich harmlos wirkte.

Piranhasuppe
Piranhasuppe auf offenem Feuer (Tres Gigantes, Paraguay)

Nach drei Nächten in der Wildnis wurden wir früh morgens mit dem Motorboot abgeholt und nach erneut einstündiger Fahrt an der Militärstation Puerto Busch in Bolivien abgesetzt. Hier wartete das telefonisch bestellte „Taxi“ auf uns, um uns vier weitere Stunden lang durch das bolivianische Pantanal zurück in die Zivilisation zum nächstgelegenen Busbahnhof zu bringen. Die Fahrt mit dem klapprigen Gefährt wurde überraschenderweise zur Safari und wir sahen neben unzähligen Kaimanen unseren zweiten Giganten, die Riesenbiberratte. Überall um uns herum konnten wir riesige Fischreiher und andere spannende Vögel sehen und auf dem sandigen Weg sonnte sich gelegentlich eine große Schlange.

Taxi Bolivien
Unser „Taxi“ für 4 Personen (Pantanal, Bolivien)
Reh
Noch ein wildes Tier (Pantanal, Bolivien)
Kaiman
Einer von vielen Kaimanen (Pantanal, Bolivien)
Toter Kaiman
Toter Kaiman (Pantanal, Bolivien)
Biberratte
Nutria (Biberratte), einer der „Drei Giganten“ (Pantanal, Bolivien)

Trotz all dieser Begegnungen mit wilden Tieren sind wir nach zweitägiger Reise gesund in Cochabamba, Bolivien angekommen und erholen uns nun ein paar Tage, bevor wir in unser nächstes Abenteuer starten.

Grüße aus der Zivilisation!
Pia & Florian

19 Gedanken zu „Ein echtes paraguayisches Abenteuer“

  1. Hammer!!! Wie immer wunderbar geschrieben, man ist mitten drin. Vielen Dank dafür.
    Wunderbar ist auch wieder ein Lebenszeichen von euch zu haben und zu lesen wie gut es euch geht, auch wenn die Piranha-Suppe jetzt nur beding gut aussieht 🙂 . Das Bild mit den Füßen spricht für sich… haben uns schlapp gelacht.
    Traumhafte Bilder, faszinierende Begegnungen. Ich freu mich so für euch.
    Freu mich schon auf den nächsten Bericht 🙂
    LG von allen 🙂 :*

    1. Ja, so ganz appetitlich sieht die Suppe nicht aus. War aber super lecker! Nur halt etwas schwer zu essen, vor allem wenn man nur einen Löffel hat.

      Man glaubt gar nicht wie gut man plötzlich in einem stinknormalen Etagenbett schläft, wenn man 3 Nächte auf der Aquidaban verbracht hat 😉

  2. Ha!! Wusste ich doch, dass ihr auf der Weltreise heiratet
    Wenn ich das so lese, bekomm ich auch Fernweh.. Aber ich freue mich sehr für euch! Schön, dass es euch gut geht.
    Passt weiterhin gut auf euch auf. Bald sehen wir uns ja schon, yeah
    PS: ich werde mich auf keinem Foto neben euch stellen. Ihr seid einfach zu braun

    Fühlt euch fest gedrückt!

    1. Hehe, naja, in zwei Monaten kommt ihr uns ja schon besuchen 🙂
      Krass wie die Zeit vergeht! Freuen uns schon total!
      Dann können wir auch auf unsere Hochzeit anstoßen 😛

      Und keine Sorge, ihr habt ja dann knapp 3 Woche Zeit auch ein bissche Farbe zu tanken. Und nach eurer Rückkehr könnt ihr dann alle Daheimgebliebenen neidisch machen 😉

  3. So ein toller Reisebericht! Ich kenne kaum noch Leute, die sich auf solche Abenteuer einlassen. Hut ab! Habt Ihr nicht manchmal ein bisschen Schiss? Aber diese Erfahrungen nimmt Euch keiner mehr. Das ist was fürs ganze Leben.
    Ich freue mich auf Eure Erfahrungen in Cochabamba, da war ich 1986. Damals bestand die Stadt aus einem einzigen Markt. Wie sieht es heute aus?
    Ganz liebe Grüße von Angelika

    1. Ein paar Mal hatten wir schon ein mulmiges Gefühl, aber meistens hatte das mit dem Straßenverkehr zu tun 😉
      Hier in Cochabamba ist immer noch alles voller Markstände und es gibt an jeder Ecke irgendwas zu essen oder zu trinken.
      Liebe Grüße zurück!

  4. Na da sind wir ja froh, dass ihr jetzt endlich verheiratet seid. Das ist eine sehr gute Nachricht nach so langer Funkstille.
    „Glückwunsch; das Lotterleben hat ein Ende“
    Kleiner Tipp:
    Man kann Eheschließungen im Ausland nachträglich in Deutschland anerkennen lassen. Damit spart ihr eine menge Geld und könnt schon mal die nächste längere Reise planen.
    Ob allerdings Hochzeitsdokumente in Guarani von deutschen Standesämtern anerkannt werden, weiß ich nicht so genau ; aber was für „Bretterbuden“ in Las Vegas gilt sollte auch für „Kreuzfahrtschiffe“ in Paraguay gelten. Ich kann mich gerne mal erkundigen, wenn gewünscht.
    Weiterhin viel Spaß auf eurer jetzt beginnenden „Hochzeitsreise“.

    LG Dierk und Friederike

    1. Leider hat uns der „Priester“ keinen Trauschein ausgehändigt. Er ist direkt nach der Trauung in seine Hängematte gewankt und war wohl auch nicht mehr im Stande zu schreiben. Wir haben aber ein Video der Zeremonie, vielleicht können wir das ja beim Standesamt in Deutschland vorzeigen!?

  5. hmmm… da ich ja in meiner neuen Position siegelberechtigt bin muss ich mal sehen, ob ich da was machen kann… 😉
    Aber meine Tochter zum Altar führen lasse ich mir so nicht nehmen…. 🙂

  6. Himmel, war das ein spannender Bericht! Danke für die Teilnahme an eurer Reise! Glückwunsch zur Hochzeit, hö, hö hö. Erwähnte ich schon, dass ich stundenweise in einer Kanzlei für Eherecht und Scheidung arbeite? 🙂 🙂 🙂

    1. Da freuen wir uns, dass wir mal wieder zur Unterhaltung der Familienbande beigetragen haben 😉
      Hehe, die Hochzeitsgeschenke dürfen dann gern aufs Reisekonto gehen 😉 😛

  7. Wenn wir es nicht lesen wuerden und die einmaligen Bilder dazu sehen
    Koennten wir kaum glauben welch wunderbaren Erfahrungen ihr macht
    Wir sind hin und weg
    In Liebe Oma und Opa

  8. … soviel exotische Tier(ch)e(n) … und ich sag nur „Willi sei Dank “ für das Abhärten (Pia weiß, welche Begebenheit ich meine -he, he).
    Auf jeden Fall wieder interessant u amüsant zu lesen.
    Vllt habt ihr mal Gelegenheit neben Land, Tieren, Kapitän u anderen erwachsenen Weggefährten ein paar südamerikanische „Hosenscheißer“-Bilder zu schießen – u Pia weiß nochmal was ich meine … schmunzel 🙂
    Fühlt euch gedrückt u liebe Grüße von uns

    1. Willis Kollegen sind wir zum Glück noch nicht begegnet, aber das wird sich bestimmt noch ändern.

      Wir sind jedenfalls gut in Rurrenabaque mit der 20-Personen-Propeller-Maschine gelandet.
      Übermorgen geht dann unsere Urwald-Tour los.

      Liebste Grüße aus dem bolivianischen Amazonas!

  9. Voll toll, was ihr erlebt! Gibt´s denn auch nen Foto von Peter? Irgendwie hab ich beim Lesen die ganze Zeit auf ein Foto von ihm gewartet 😉

    Liebe Grüße aus noch nicht ganz kalten Hannover

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.