Erreger-Bingo im Inkareich

Unser Start in Peru war sehr holprig und unsere mit deutscher Akribie ausgeklügelten Pläne wurden gehörig über den Haufen geworfen. Aber trotzdem haben wir auch hier wieder viele neue Erfahrungen gesammelt, eine Menge netter Menschen getroffen und eine Landschaft vorgefunden, die ihresgleichen sucht.

Machu Picchu Nebel
Blick von oben (Machu Picchu, Peru)

30.10. – 07.11.15 Cusco, Peru

Der erste Abend in Cusco, der Haupstadt des Inkareichs, begann vielversprechend. In unserem Hostel (eher eine Bäckerei mit ein paar Gästezimmern) wurde ein Crêpes-Abend veranstaltet, dem sich natürlich insbesondere Pia nicht entziehen konnte. Die Crêpes waren super lecker und wir verbrachten den Abend in netter und lustiger Gesellschaft von zwei Deutschen und einigen Franzosen. Leider war die ganze Schlemmerei umsonst, da nachts zuerst Pia und ein paar Stunden später auch Florian die Kloschüssel umarmte und sich der französischen Pfannekuchen wieder entledigte. Da es allen anderen Gästen am nächsten Morgen gut ging, ist die Schuld wohl eher beim bolivianischen Essen vom Vortag zu suchen.

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir also ziemlich geschwächt in unserem leider fensterlosen Hostelzimmer (immerhin hatten wir unser privates Bad). Bis zum Start des Inka-Trails (eine viertägige Wanderung durch die Anden zum Machu Picchu) waren es noch 5 Tage und wir waren guter Dinge, dass wir bis dahin wieder hergestellt sein würden. Am dritten Tag wagten wir einen ersten Testlauf und stiegen die vielen Stufen zu den nahegelegenen Inka-Ruinen von Sacsayhuamán hinauf. Anfangs noch etwas kurzatmig, kamen wir schnell wieder in den Tritt und erweiterten den Ausflug sogar noch zu den etwas weiter außerhalb gelegenen Ruinen von Qenqo.

Panorama Cusco
Die Hauptstadt der Inka von oben (Cusco, Peru)
Sacsayhuamán
Sacsayhuamán Ruinen (Cusco, Peru)
Panorama Sacsayhuamán
Inka-Mauern am Sacsayhuamán (Cusco, Peru)

Abends waren wir also optimistisch, dass wir die bereits vor neun Monaten gebuchte (der Zugang zum Inka-Trail ist streng reglementiert) Wanderung in zwei Tagen in Angriff nehmen könnten. Am nächsten Morgen folgte aber erneut ein Rückschlag, Florians Verdauung spielte nun völlig verrückt und er konnte trotz diverser bunter Pillen nicht einmal Wasser bei sich behalten. Wir packten zwar trotzdem unsere sieben Sachen, aber mit jeder Stunde die verging und jeder wirkungslosen Tablette schwand die Hoffnung weiter, am nächsten Morgen um 4:30 Uhr den Minivan zum Ausgangspunkt der Wanderung zu besteigen. Als auch abends keinerlei Besserung in Sicht war, riefen wir schweren Herzens unseren Veranstalter an und sagten ab.

Kreuz Cusco
Geschmückte Kreuze… überall (Cusco, Peru)

Am Tag darauf nahmen wir also anstatt des ca. 40 km langen historischen Wanderweges den Asphalt zum nächsten Krankenhaus unter die Füße. Die deutsche Ärztin dort tippte spontan auf Typhus, da dies in Peru und besonders in Bolivien aufgrund von mangelnden hygienischen Bedingungen an der Tagesordnung ist. Auch eine vorherige Impfung, die wir beide bekommen haben, hilft nur in 60-70% der Fälle. Gewissheit sollten die Laborwerte bringen und um sicher zu gehen ließ sich Pia auch gleich mit untersuchen, obwohl sie keinerlei Beschwerden mehr hatte.
Eine Stunde später waren die Ergebnisse da und es zeigte sich, dass die Ärztin mit ihrer Vermutung falsch gelegen hatte… zumindest teilweise. Wir hatten uns beide einen bakteriellen Infekt eingefangen. Außerdem hatten es sich ein paar Parasiten in Florians Körper gemütlich gemacht und nun versuchte dieser mit aller Macht sie wieder los zu werden. Pia hingegen hatte sich zusätzlich tatsächlich mit Typhus angesteckt, zum Glück aber noch in einem so frühen Stadium, dass sie keinerlei Symptome hatte.
Rückblickend war es also Glück im Unglück, denn auch auf dem Inka-Trail hätte es jederzeit ausbrechen können.

Mit reichlich Medikamenten, Lebensmitteln und Wasser bewaffnet zogen wir in ein schönes Appartement in der Altstadt um, um uns gegenseitig wieder gesund zu pflegen. Hier hatten wir unsere Ruhe, eine eigene Küche für die Zubereitung von frischen Suppen, und das erste mal seit Ewigkeiten eine eigenes Sofa! In Kombination mit mehreren Tabletten täglich ging es steil bergauf und obwohl wir schon nicht mehr damit gerechnet hatten, planten wir die „Abkürzung“ zum Machu Picchu.

Das dort benötigte Eintrittsticket muss einige Tage im Voraus gebucht werden und durch den Inka Trail stand unser Datum bereits im Vorfeld fest. Anstatt 72 Stunden zu Fuß zurückzulegen buchten wir also Tickets für die zweistündige Zugfahrt zur „Vergessenen Stadt der Inkas“. Die Preise für diesen Touristenzug (die einzige Möglichkeit Aguas Calientes am Fuße des Machu Picchu zu erreichen) lassen sogar die Deutsche Bahn vor Neid erblassen und wir waren froh, dass zumindest die Rückfahrt bereits in unserer gebuchten Tour enthalten war.

07.11. – 08.11.15 Aguas Calientes / Machu Picchu, Peru

Um den Zug zu erreichen, mussten wir zuerst vier Stunden mit dem Collectivo (ein geteiltes Taxi) nach Ollantaytambo fahren. Hier nutzen wir den Zwischenstopp, um uns (mal wieder) ein paar beeindruckende Inka-Ruinen anzusehen. Nach einer Zugfahrt mit grandioser Aussicht erreichten wir am frühen Abend Aguas Calientes. Da Parasiten, Bakterien und sonstige Fieslinge im heißen Steinofen nur sehr geringe Überlebenschancen haben, entschieden wir uns abends für eine frische Pizza. Auch wir sind lernfähig und insbesondere Florian meidet momentan rohes Gemüse wie der Teufel das Weihwasser.

Pia Flo Machu Picchu
Trotz aller Widrigkeiten angekommen (Machu Picchu, Peru)

Als wir nach kurzer Nacht bereits um 5 Uhr morgens das Hostel verließen, um weit vorne in der Schlange für die Busse hoch zum Machu Picchu zu sein, begrüßten uns die Anden leider mit Nebel und Nieselregen. Oben angekommen war der erste Blick enttäuschend, denn man konnte kaum 10 Meter weit schauen. Wir suchten uns daher ein trockenes Plätzchen, frühstückten und warteten auf unsere Inka-Trail-Gruppe, um mit ihnen die zweistündige Führung über das Gelände mitzumachen. Als die 11 abgekämpften aber glücklichen Wanderer schließlich um die Ecke bogen, kam bei uns etwas Wehmut auf. Zwar waren wir froh überhaupt noch diesen besonderen Ort besichtigen zu können, aber es fehlte das Gefühl sich dieses Erlebnis erarbeitet zu haben. Der einzige Trost war, dass durch den dichten Nebel auch der Gruppe der imposante erste Blick auf die noch menschenleeren Ruinen verwehrt geblieben war.

Mauern Machu Picchu
Jahrhunderte alte Mauern (Machu Picchu, Peru)
Machu Picchu Haus
Nur die Dächer fehlen (Machu Picchu, Peru)

Die Führung mit dem lokalen Guide war sehr informativ, auch wenn eine Menge der Geheimnisse dieses Ortes selbst studierten Archeologen bis heute verborgen bleiben. Der Mangel an Fakten gibt diesem Ort etwas Mystisches und lässt viel Raum für Interpretationen, so dass jeder Guide eine leicht andere Version der Geschichte der Inka erzählt. So ist zum Beispiel nicht klar, ob es sich bei dem „Tempel des Condors“ wirklich um einen Tempel oder nicht doch um eine Folterkammer handelte.

Panorama Machu Picchu
Freie Sicht auf die Ruinen (Machu Picchu, Peru)

Während der Führung verzog sich der Nebel langsam und als wir uns nach der Führung wieder von der Gruppe trennten und ein ruhiges Plätzchen am Hang fanden, zeigte sich uns Machu Picchu doch noch in seiner vollen Pracht. So saßen wir also noch mehrere Stunden im Grünen, ignorierten die Moskitos und genossen den unverstellten Blick. Je länger wir dort saßen, desto mehr Selfie-Jünger verließen die Ruinen und es stellte sich eine gelassene Atmosphäre ein. Je weniger bunte Regencapes zwischen den Mauern hin und her spazierten, desto mehr konnte man sich vorstellen wie früher das Leben in dieser Stadt gewesen sein könnte.

Pia Flo Machu Picchu 2
Der Nebel lichtet sich (Machu Picchu, Peru)
Llama Machu Picchu
Einer der natürlichen „Rasenmäher“ (Machu Picchu, Peru)

Um wenigstens etwas wandern zu können, entschieden wir uns gegen den Bus zurück nach Aguas Calientes und nahmen stattdessen die unzähligen steinernen Treppenstufen hinunter. Mit leicht schmerzenden Knien unten angekommen entschieden wir uns erneut für eine (sichere) Steinofenpizza, bevor unser Zug zurück nach Ollantaytambo fuhr. Nach erneut vier Stunden Fahrt im Minivan erreichten wir am späten Abend Cusco, fielen in unser Hostelbett, verbrachten noch einen sonnigen Tag in der Stadt und nahmen abends den luxuriösen Nachtbus nach Arequipa.

10.11. – 16.11.15 Arequipa & Cañón del Colca, Peru

Arequipa liegt ungefähr 1500 Meter niedriger als Cusco, was wir direkt beim Verlassen des Busses am sonnigen und warmen Wetter merkten. Die Stadt ist im Vergleich zu vielen anderen südamerikanischen Städten sehr sauber und zu unserer Überraschung gab es einen riesigen und gut sortierten Supermarkt in der Nähe des Hostels. Wir fühlten uns fast wie in einem deutschen E-Center und waren anfangs von der großen Auswahl regelrecht überfordert. An den langsamen Kassen wurde einem aber schnell wieder bewusst, dass man doch noch in Peru ist.

Bevor wir zum Cañón del Colca, dem eigentlichen Ziel unseres Stops, aufbrachen, lernten wir bei einem Kochkurs noch etwas über die regionale Küche. Als Vorspeise gab es „Causa„, einen peruanischen „Salat“ mit Kartoffelpüree in Türmchenform und als Hauptgericht „Lomo Saltado„, ein flambiertes Gericht mit ordentlich Pisco. Auch dank der lustigen Kochlehrerin war es ein gelungener Abend und dies wird definitiv nicht der letzter Kochkurs auf unserer Reise gewesen sein.

Pia Flo Kochkurs
Die Vorspeise ist angerichtet (Arequipa, Peru)
Kochkurs Feuer
Röstaromen! (Arequipa, Peru)

Der Cañón del Colca ist eine der tiefsten Schluchten der Welt und liegt ungefähr sechs kurvige Busstunden von Arequipa entfernt. Wir fuhren bis in den kleinen Ort Cabanaconde, blieben dort eine Nacht (inklusive Pizza 😉 ) und schnürrten früh am nächsten Morgen unsere Wanderschuhe. Ziel war die abgelegene Llahuar Lodge am Grund der Schlucht, es ging also auf 12 Kilometern ca. 1200 Höhenmeter teils steil bergab. Der Ausblick in die raue und weitestgehend unberührte Landschaft, der sich einem bot, wenn man mal den Kopf vom steinigen Weg hob, war überwältigend.

Panorama Colca Canyon
Raue Schönheit am Cañón del Colca (Cabanaconde, Peru)

Wie schon zuvor in Brasilien hatten wir auch hier wieder einen tierischen Begleiter. Auf Grund seiner kurzen Beine und der teilweise brütenden Sonne fiel „Fiffy“ aber gelegentlich etwas hinter uns zurück. Da er (oder sie?) vor lauter Hecheln drohte über die eigene Zunge zu stolpern, teilten wir unsere Wasservorräte brüderlich mit ihm.

Pia Fiffy Colca Canyon
Ein treuer Begleiter beim Wandrn durch den Cañón del Colca (Cabanaconde, Peru)
Colca Canyon
Immer den Weg vor Augen (Cabanaconde, Peru)
Flo Fiffy
Viel trinken ist wichtig! (Llahuar, Peru)

Nach viereinhalb Stunden erreichten wir müde aber glücklich die Lodge direkt am Fluss. Da wir früh losgegangen waren und auch wenig Pausen gemacht hatten, waren wir die ersten Wanderer, die ihre müden Körper in den natürlichen, heißen Quellen (angenehme 38°C) entspannen konnten. Nach und nach kamen immer mehr (hauptsächlich französische und deutsche) Wanderer an und während die Haut immer schrumpeliger wurde, entwickelten sich viele nette Gespräche im Naturplanschbecken.

Pia Flo Geysir
Geysir im Cañón del Colca (Llahuar, Peru)

Am nächsten morgen kletterten wir hinauf zur nächstgelegenen Straße, machten noch einen kurzen Schlenker zu den Geysiren und sprangen dann in den lokalen Klapperbus, der uns entlang steilster Klippen und enger Schotterpisten zurück nach Cabanaconde brachte. Von hier ging es dann nach einer Portion Pasta (keine Pizza!) zurück nach Arequipa.

Hier sitzen wir jetzt gerade bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen und planen unsere morgige Etappe nach Iquique, Chile. Wir freuen nach so langer Zeit in den Anden auf die sonnige Pazifikküste.

Bleibt gesund!
Pia & Florian

11 Gedanken zu „Erreger-Bingo im Inkareich“

  1. Liebe Weltreisende,
    ich konnte ja gestern schon das nasskalte Essener Wetter in meiner Fantasie gegen den Nebel im Inkareich eintauschen und fand das sehr schön.
    Natürlich trauere ich mit Euch, dass Montezuma sich gerade an Euch so erbärmlich rächen musste, wo Ihr doch wirklich keine bösen Eroberer, sondern sehr liebe und freundliche Entdecker seid.
    Was ist da schon meine ordinäre November-Erkältung, die kann ich nun glatt vergessen… 🙂
    Falls Ihr noch in Iquique seid, habe ich mich extra auf wetter.de schlau gemacht und sehe, dass es bei Euch „heiter und sonnig“ ist. Ich hoffe, das trifft mittlerweile auch wieder auf Euch und Euren Gesundheitszustand zu.
    Trotz der widrigen Umstände entnehme ich Eurem Bericht, dass Ihr sehr viel unternommen habt.
    Chapeau – ich ziehe den Hut vor Euch und bin erstaunt, wieviel Energie Ihr trotz allem hattet.
    Wahnsinn!
    Die Bilder laden wieder zum Träumen ein und ich kann nur noch mal betonen, wie schön es ist, Euch mit diesem Blog bei Eurer Reise zu begleiten.
    Ich drücke Euch ganz fest die Daumen für eine krankheitsfreie weitere Reise.
    Ganz liebe Grüße,
    Ute

  2. Wir freuen uns, dass es Euch wieder besser geht. Eure Parasiten und Bakterien waren an unserem Frühstückstisch schon vor einer Woche Gesprächsthema.

    Dafür habt ihr ja so tolle Erlebnisse. Fantastisch. Das bisschen Nebel! Was glaubt Ihr, was wir hier für ein ekliges Novemberwetter haben. Seid froh, dass Ihr Euch auf der Sommerseite befindet.

    Liebe Grüße von Angelika, Manu und Hilde

  3. Ich freue mich, dass es Euch wieder gut geht und dass Ihr trotz Krankheit fast alle eure Pläne verwirklichen konntet.
    Nebelverhangen wirkt der Machu Picchu noch mystischer als er ohnehin schon ist, und verglichen mit unserem Schietwetter seid ihr sehr gut dran.

    Das Thema krank durch Essen kenne ich eigentlich nur von den Weihnachtsfeiertagen (überfressen), aber ich hatte schon immer geahnt, dass das mit „gesunder Ernährung durch Gemüse“ nicht so ganz stimmen kann und bei einer Pizza kann man nichts verkehrt machen auch wenn sich etwas Gemüse darauf verirrt. Noch besser ist nur noch selber kochen.
    Das mit der Luxusanreise zum Machu Picchu habe ich verstanden. Die Fahrt wird vermutlich nicht von der Krankenversicherung übernommen, auch wenn es sich eigentlich um einen Krankentransport handelt. Da muss das Weihnachtsgeld (kommt immer Ende November) diesmal etwas nach oben korrigiert werden. Gelegentlicher Luxus kann auf einer so langen Reise nie schaden und Ihr solltet ihn Euch auch gönnen. Man muss sich ja nicht gleich die Geissens als Vorbild nehmen.

    Liebe Grüße
    Dierk und Friederike

  4. Hallo ihr Lieben
    Am 8. 11. Gabs lm Fernsehen eine Dokumentation ,, die Anden der Inkas ,,
    Ein toller Film ueber Land und Leben der Inkas
    Dann gabs einen Filmbericht ueber Machu Picchu .Das war fuer mich total spannend , da ich euch im Geiste dort wandeln sah .Es ist toll , dass ihr dieses einmalige Erlebnis trotz vieler Wiedrigkeiten noch erleben durftet
    Es ist schade , dass ihr krankheitsbedingt auf einige schoene Sachen verzichten musstet
    Aber viel wichtiger ist ja eure Gesundheit die ihr hoffentlich .. von uns so sehrgewuenscht .. wieder erlangt habt
    Wieder tolle Bilder , super Bericht , und die Kochutensielien stehen euch ausgezeichnet
    Wenn ihr weiterhin solche Wanderungen macht wo euch immer ein Hund begleitet sehe ich schon , dass zuHause aus eurem Rucksack einer springt , den duerft ihr dann voruebergehend bei uns parken
    Jetzt wuenschen wir euch eine schoene geruhsame Woche zur Erholung um dann wieder tatkraeftig weiter zu erkunden
    Ganz viele schoene und spannende Zeiten bei euren weiteren Reisen
    Ganz viel Gesundheit und Glueck wuenschen euch Oma und Opa

  5. Unvorstellbar, wie schön diese Welt ist, in der wir leben. Um so unverständlicher, was einige Vollpfosten aus dieser Welt gerade versuchen zum machen.
    Ich bin wieder zutiefst beeindruckt und geflasht durch die vielen schönen Bilder und Berichte, mit der ihr uns an eurer Welterkundung teilhaben lasst.
    Ich freue mich sehr darüber, in eure strahlenden Gesichter zu sehen, besonders auf dem Bild mit den Schürzen, obwohl ihr ja gesundheitlich arg angezählt ward. Aber das ist jetzt hoffentlich durch und ihr könnt weiter auf Entdeckungsreise gehen, um auch uns wieder mit vielen tollen Bildern und Berichten die Zeit bis zu eurer Wiederkehr zu versüßen.
    Genehmigt euch zwischendurch mal ein paar Auszeiten mit etwas Luxus, das ist Balsam für den Körper und die Seele.
    Wir harren derweil hier bei Schmodderwetter und Sturm aus und warten auf die neuen Fenster, die hoffentlich bald geliefert werden (wird ja in absehbarer Zeit hier nicht wärmer…)
    In diesem Sinne noch ein Zitat von (vielleicht) Flo’s Vorfahren:

    Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor,
    Vergessenheit aller häuslichen Sorgen,
    und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter,
    schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.
    Adolf Freiherr v. Knigge (1752 – 1796)

    In diesem Sinne passt auf Euch auf und genießt die Zeit 🙂

  6. Wenn auch keine Geister in der Geisterstadt sind, so kreist doch der Geist der Rückreise über Euch.
    Die ersten 100 Tage sind um!!!
    Am Anfang zieht sich so ein Urlaub immer und dann vergehen die Tage plötzlich wie im Flug. Genießt es weiter solange es noch dauert.

    HAJO müsst Ihr jetzt umtaufen in HAJOMA.
    Lieben Gruß
    Dierk

    1. Ja, heute Abend gibt es gleich doppelt Grund zum Feiern! Reisejubiläum und Familienzuwachs!!
      Ein paar Tage und das ein oder andere Land haben wir ja zum Glück noch vor uns. Und ich glaube nach dem Jahr sind wir dann auch froh (erstmal) wieder nach Hause zu kommen… wenn wir denn ein Zuhause hätten 😉

  7. Hallo ibr beiden,
    auch wir sind glücklich dass es euch wieder gut geht.
    Wasfűr input und viele eindrückein 100tagen, das will auch verarbeitet werden. Aber beruhigen tut mich dass ihr immer wieder pausen macht.
    Grade waren friedel dierk und Großmutter in Giforn zum Geburtstag von Jürgen. Und draußen fällt Schnee. Ob ihr auch ein wenig Advent erlebt?
    Am lahberg haben wir einen süßen großen neuen Hausbewohner, der wartet auf euch.
    Nici und tobi heiraten am 27.11 in burgwedel….
    Ihr seht es ist auch hier nicht langweilig!!!!
    Aber mit euren eindrücken kommen wir nicht mit.
    Fűhlt euch feste gedrückt von AMALY Jürgen und Julius

  8. Hallo ihr lieben,
    Ich freue mich immer so von euch zu lesen. Sie versüßen mit das nächtliche aufstehen mit Paul und meistens ist Paul nach seiner nächtlichen Trinkpause schon längst wieder eingeschlummert während ich noch eure interessanten Berichte lese 🙂

    Ich freue mich zu lesen, dass es euch wieder gut geht.
    Ihr seit ein tolles Team!

    Fühlt euch fest unatmt!
    Küsse von Sarah ❤

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