Mot hai ba yo, Vietnam!

Anstatt einer 24-stündigen Busfahrt von Luang Prabang nach Hanoi hatten wir uns diesmal einen Flug gegönnt und so waren wir innerhalb einer Stunde in Vietnams Hauptstadt.
Wir freuten uns besonders auf das vietnamesische Essen, welches schon Zu Haus in Deutschland immer einer unserer Favoriten war. Außerdem wollten wir uns auch bald wieder ans Meer begeben, um demnächst wieder in die Unterwasserwelt einzutauchen.

Hanoi Bananenverkauf
Banana? Pineapple? We make good price! (Hanoi, Vietnam)

02.03. – 05.03.2016 Hanoi, Vietnam

Hanoi begrüßte uns laut und stressig (das hatten wir ja schon erwartet) und zusätzlich zum üblichen Großstadtlärm mit einer überwältigenden hupenden Moped-Armada. Wir waren zwar zuvor schon vor dem Verkehr gewarnt worden, aber die Innenstadt entpuppte sich als noch chaotischer als wir es erwartet hatten. Anfangs waren wir noch etwas zögerlich beim Überqueren der Straße, das Problem ist jedoch, dass es quasi keine Lücken gibt und (natürlich) auch keiner für einen anhält. Wie überquert man also in so einem Chaos die Straße? Unser Meditationslehrer aus Chiang Mai würde wahrscheinlich sagen: „Sloooowlyyy and miiiindfullyyyy.“ Nach erstaunlich kurzer Zeit stumpft man allerdings ziemlich ab und man geht einfach. Und siehe da, es funktioniert! Die Mopeds fahren einfach um einen herum. Nur bei den Autos muss man noch ein bisschen mehr aufpassen.
Aber nicht nur das Überqueren von Straßen ist im Zentrum von Hanoi eine Herausforderung. Auch die eigentliche Fortbewegung zu Fuß gestaltet sich als schwierig. Es gibt zwar theoretisch Bürgersteige, praktisch sind sie aber überwiegend Moped-Parkplätze oder Straßenstand-Sitzplätze. Man läuft also entweder Slalom oder direkt auf der Straße (oder auch mal beides gleichzeitig).

In unserem kleinen Familienhotel wurden wir dafür mit einer Freundlichkeit und Herzlichkeit empfangen, die wir so bis jetzt auf unserer Reise noch nie erlebt haben! Und so war unser erster Eindruck von Vietnam sehr positiv (mal abgesehen von dem städtischen Geräuschpegel, der sich ja hoffentlich legen sollte, wenn wir erstmal aus der Stadt hinaus waren).
Auch stellten wir schnell fest, dass es scheinbar in Vietnam eine viel lebendigere Café- und vor alle Bar-Kultur gibt. Und so fanden wir uns an einem Abend in mitten vieler Asiaten auf winzigen Plastikhöckerchen sitzen, genossen unser gezapftes Bier und knabberten Sonnenblumenkerne.

Auch bei unserem ersten Restaurantbesuch bei Noodles & Roll (eine gute Empfehlung aus dem Blog unserer Freunde Laura und Benni, die vor ein paar Jahren auf ihrer Weltreise auch hier waren) wurden wir nicht enttäuscht! Die Pho Nudelsuppen und frischen Frühlingsrollen (bei uns auch bekannt als Sommerrollen) sind der absolute Hammer! Wir haben in Hanoi fast nichts anderes mehr gegessen, mal abgesehen von Banh Mi, der vietnamesischen Antwort auf ein frisch belegtes Baguette. Hierbei merkt man die Vermischung der vietnamesischen Küche und der französischen Cuisine aus der Kolonialzeit. Insbesondere der frische Koriander macht diese Baguettes so lecker und Florian war als absoluter Koriander-Liebhaber ganz begeistert. 🙂

Hanoi Palast
Von hier aus regierte Ho Chi Minh (Hanoi, Vietnam)

Auch wenn wir dank der Lautstärke nicht wirklich Lust hatten uns großartig draußen aufzuhalten, haben wir uns natürlich trotzdem etwas von dieser historisch interessanten Stadt angeschaut. Unter anderem auch den Präsidentenpalast von Ho Chi Minh. Spätestens hierbei wird einem der immer noch vorherrschende Personenkult um den Revolutionsführer klar. Ho Chi Minh ist einfach allgegenwärtig. Er ist auf jedem Geldschein abgebildet, das frühere Saigon heißt seit der Wiedervereinigung Vietnams Ho-Chi-Minh-Stadt und man kann in seinem Palast seine Autos, seinen Arbeitsplatz, seinen Entspannungsort bis hin zu seiner Joggingstrecke besichtigen. Das Ganze gipfelt in der Aufbahrung seines einbalsamierten Leichnams (wohl gemerkt gegen seinen ausdrücklichen Willen). Letzteren haben wir uns dann aber lieber nicht angeschaut, das war uns dann doch etwas zu skurril.

Nach drei Nächten waren wir dann aber auch froh, diese laute Stadt verlassen zu können und zu unserer dreitägigen Minikreuzfahrt durch die Halong-Bucht aufzubrechen.

05.03. – 07.03.2016 Halong-Bucht, Vietnam

Die Halong-Bucht ist ein ca. 1500 km² großes Gebiet vor der Küste Nordvietnams aus dem 1969 Kalkfelsen zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser ragen. Das UNESCO Weltnaturerbe ist die Haupttouristenattraktion in Nordvietnam und wird, geschäftstüchtig wie die Vietnamesen sind, auch ordentlich ausgeschlachtet. Leider kann man dieses Naturwunder nur schwierig auf eigene Faust bereisen und so hatten wir die Qual der Wahl aus einem riesigen Angebot an unterschiedlichen Bootstouren durch die Halong-Bucht. Wir wählten schließlich eine Tour der mittleren Preisklasse und sollten damit auch sehr zufrieden bleiben.

Schon im Bus stellte sich heraus, dass sich eine nette und im Schnitt ziemlich gleichaltrige Truppe zusammengefunden hatte. Wieder einmal merkten wir, dass es oft weniger auf die Umstände und den Ort ankommt, als auf die Leute die man trifft und mit denen man unterwegs ist. Und so ließ sich auch das eher diesige und sehr bewölkte Wetter besser tolerieren.
Unser Guide Peter, der gerne alles mindestens drei Mal wiederholte, schien auch ein netter Geselle zu sein. Wie sich im Laufe der Tour herausstellte, hat er seine ganz eigene Art von Humor, die leider aus sprachlichen Mängeln manchmal nicht ganz durch kam, uns aber dennoch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln brachte.

Wir kamen also am späten Vormittag am Hafen an und wurden auf unser Boot gebracht. Hier bezogen wir unsere Kajüte, welche kein Vergleich zu unserer sehr spartanischen Unterkunft auf der Aquidaban in Paraguay war. Ein so feines Zimmer hatten wir auf unserer Reise bislang noch nicht oft.
Direkt nachdem wir in See gestochen waren gab es Mittagessen, wobei sich die Sitzordnung als etwas schwierig gestaltete. Peter versuchte nach einem nicht identifizierbaren und für uns unverständlichen Muster Fleischesser und Vegetarier an unterschiedliche Tische zu verteilen, was in ein ziemliches Chaos ausuferte, letztendlich (wie immer in Asien) aber doch irgendwie klappte. Auch das Essen war besser als erwartet und so konnten wir die ersten Inseln satt und zufrieden vom Sonnendeck (allerdings ohne Sonne) bestaunen. Durch dieses neblige Wetter wirkte die Landschaft sehr rau und mystisch und man hätte sich fast wie in einem Piratenfilm fühlen können, wären da nicht die ganzen anderen Touri-Boote gewesen, die so ziemlich genau das gleiche Programm abschifften wie wir.

Halong Sonnendeck
Auf dem Sonnendeck… auch ohne Sonne schön! (Halong-Bucht, Vietnam)

Nach einiger Zeit machten wir Halt an einer Insel, wo wir eine Höhle besichtigen sollten. Pia hatte anfangs schon wieder die dunklen, engen und nassen Bilder aus den Höhlen in Laos vor Augen. Als wir dann sahen wie unglaublich riesig und dazu noch schön illuminiert diese gigantische Höhle war, konnte Pia erleichtert aufatmen. Wer es schafft, sich dort (mal wieder) die anderen Touristen wegzudenken, der ertappt sich leicht mit dem Gedanken an Jules Vernes Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, ein kleiner Wald hätte hier durchaus Platz finden können.

Halong Höhle 2
Beleuchtete Höhle (Halong-Bucht, Vietnam)
Halong Höhle 1
Die Vietnamesen haben Humor… (Halong-Bucht, Vietnam)

Nach der Besichtigung ging es zurück auf das Boot und wir fuhren weiter durch die Bucht. Als nächstes stand Kajak fahren auf dem Plan. So hielten wir an einer anderen kleinen Insel, wurden in Kajaks verfrachtet und durch eine Art natürliches Felsentor geschickt. Die Hoffnung auf etwas körperliche Ertüchtigung schwand allerdings schnell als wir feststellten, dass sich dort hinter eine kleine Bucht befand, welche rund herum umrandet von riesigen Felsen war. An eine etwas größere Tour war also nicht zu denken. Der Ort an sich überzeugte aber durch seinen mystischen Charme und seine Ruhe. Und so verbrachten wir die übrige dreiviertel Stunde damit die hoch auf den Felsen lebenden Affen vom Kajak aus zu beobachten.

Paddeln und Affen beobachten (Halong-Bucht, Vietnam)
Paddeln und Affen beobachten (Halong-Bucht, Vietnam)

Nach einer angenehm warmen Dusche und einem leckeren Abendessen versammelten sich die meisten wieder zu netten Gesprächen auf dem Sonnendeck. Ein paar Leute versuchten sich auch ein wenig beim Tintenfisch angeln, wobei es immer noch fraglich ist, ob man dort überhaupt noch Tintenfische fangen kann. Insgesamt muss man auch sagen, dass durch den Massentourismus und wahrscheinlich auch durch die dort lebende Bevölkerung das Wasser in der Halong-Bucht leider extrem dreckig und vermüllt ist, was der ganzen Tour einen leicht faden Beigeschmack gab.
Wir verbrachten also den restlichen Abend mit Bier und Spielkarten auf dem Sonnendeck und lernten hierbei wieder einmal ein neues Kartenspiel.

Halong Aussicht
Ausblick in die Bucht (Halong-Bucht, Vietnam)

Nach einer angenehm erholsamen Nacht auf dem Boot hielten wir noch vor dem Frühstück an einer weiteren Insel und wurden zu einem Aussichtspunkt hinauf gescheucht. Danach gab es das heiß ersehnte Frühstück. Der nächste Halt war die Insel Cát Bà, welche mit Abstand die größte Insel der Halong-Bucht ist. Hier sollten wir den nächsten Tag verbringen. Dort angekommen verabschiedeten wir uns auch von einigen Mitreisenden, die nur die zweitägige Tour gebucht hatten.
Peter brachte uns mit dem Bus zum Eingang des Nationalparks von wo aus wir eine Wanderung auf einen kleinen Berg machten. Von hier aus konnten wir große Teile der Insel überblicken, welche so groß ist, dass wir vom Gipfel aus nicht einmal das Meer erspähen konnten. Das Highlight war aber nicht die tolle Aussicht, sondern das kleine Privatkonzert von Brendan auf dem Aussichtsturm. Brendan war auch auf unserem Schiff und ist Teil der britischen Blues Band „The Scandal“ und als echter Vollblut-Musiker hatte er selbst bei einer Wanderung im Nationalpark seine Gitarre dabei.

Cat Ba Park
Aussichtsturm im Nationalpark (Cát Bà Island, Vietnam)
Cat Ba Brendan
Privatkonzert von Brendan im Grünen (Cát Bà Island, Vietnam)

Nach der Wanderung checkten wir in unser Hotel ein, welches erneut unsere Erwartungen übertraf. Während des Mittagessens sollten wir uns dann entscheiden, ob wir am Nachmittag einen Ausflug zu einer kleinen Nachbarinsel machen oder lieber auf Cát Bà bleiben wollten. Wir stellten fest, dass wir mittlerweile so daran gewöhnt sind unser eigenes Ding zu machen, dass wir uns an diesem Nachmittag lieber von der Gruppe trennten, um nicht wieder durch ein straff organisiertes Programm zu hetzen. Wir erkundeten also die Strände der Insel auf eigene Faust, während der Rest der Gruppe mit Peter eine weitere Tour unternahm. Nach dem Abendessen machten wir dann noch mit dem Großteil der Truppe die lokale Barszene unsicher (naja, eigentlich gab es nur eine geöffnete Bar). Bevor es dann am nächsten Morgen zurück nach Hanoi ging, war dies also noch ein gelungener Abschluss.

Zurück in Hanoi sammelten wir unsere großen Rucksäcke bei unserem Hotel ein und verbrachten dort noch ein paar Stunden. Zum Abendessen waren wir dann mit Marleen und Josse verabredet. Pia kennt Marleen aus dem Studium und die beiden waren zufällig auch in Vietnam unterwegs. Die Welt ist doch manchmal ein Dorf!

Hanoi Molle Josse
Die Welt ist ein Dorf… (Hanoi, Vietnam)

Nach einem schönen Abend mit den beiden und mal wieder leckerem Essen bestiegen wir den Nachtzug nach Huế. Auch hier wurden unsere Erwartungen übertroffen, der Zug wirkte relativ neu und die Schlafabteile waren recht bequem und sogar mit einer warmen Decke und einem Kissen ausgestattet. Naja, alles ist besser als Nachtbus fahren! 😉

Nachtzug Mönch
Unser Mitbewohner im Nachtzug (Hanoi, Vietnam)

08.03. – 09.03.2016 Huế, Vietnam

Nach einer verhältnismäßig erholsamen Nacht (wenn man bedenkt, dass wir gerade ca. 700 km zurückgelegt hatten), kamen wir vormittags in Huế an. Hier erlitten wir beim aussteigen einen leichten Hitzeschock. Wir waren zwar die ganze Nacht über Richtung Süden gefahren, aber dass es hier so viel wärmer sein würde als in Hanoi hatten wir nicht erwartet. Trotz der Hitze (und wahrscheinlich auch wegen der aufdringlichen Taxifahrer am Bahnhof) entschlossen wir uns die paar Kilometer zu unserem Hotel zu laufen, in der Hoffnung auf dem Weg etwas einigermaßen vernünftiges zum frühstücken zu finden. Wir liefen und liefen (und der Schweiß leider auch) und wir fanden nichts. Als wir dann schon fast an unserem Hotel angekommen waren, entdeckten wir ein nettes Café und wir schleppten uns triefend hinein. Wer hatte eigentlich die Idee die ganze Strecke bei über 30 Grad und mit vollem Gepäck zu laufen?! Egal, wir bekamen endlich unser Frühstück inklusive Cappuccino. 🙂

Netterweise hat der Besitzer für Reisende wie uns einen Flyer vorbereitet, auf dem er einen Rundweg durch die Stadt empfiehlt und dafür noch nicht einmal Geld verlangt. Was für ein Service! Da wir vorhatten nur eine Nacht in Huế zu bleiben, kamen uns diese Informationen sehr gelegen und wir nahmen uns vor die Tour nach dem Check in abzulaufen.

Wir hielten uns also überwiegend an die vorgeschlagene Route und wurden nicht enttäuscht. Huế hat eine wunderschöne und geschichtsträchtige Altstadt inklusive des alten Palastes, die zum fotografieren geradezu einlädt! Wegen der Hitze waren wir allerdings für jedes schattige Plätzchen dankbar und froh am späten Nachmittag wieder zurück im Hotel zu sein! Da so eine Nachtfahrt doch ziemlich erschöpfend ist und wir für den darauffolgenden Tag schon wieder das nächste Abenteuer geplant hatten, gingen wir nur noch fix um die Ecke etwas essen und verschwanden dann früh im Bettchen.

Hue Palast
Eingang zum Palast (Huế, Vietnam)
Hue Verzierungen
Chinesischer Einfluss im Palast (Huế, Vietnam)

Am nächsten Morgen wurden wir von unseren zwei Fahrern abgeholt. Wieso wir zwei Fahrer benötigen, fragt ihr euch? Wir dachten Bus fahren ist ja langweilig und so hatten wir eine Motorradtour von Huế nach Hội An mit den „Le Family Riders“ gebucht (wieder ein großartiger Tipp von Laura und Benni). Da wir selber (noch) nicht in der Lage sind ein Motorrad zu bedienen, brauchten wir also zwei Fahrer, die uns durch die Gegend fuhren. Und so legten wir die ca. 140 km auf dem Rücksitz unserer sehr netten und ausgezeichnet (ja fast schon deutsch) fahrenden Fahrer zurück. Die ganze Tour bestand aber nicht nur aus dem Motorrad fahren an sich, sondern auch noch aus diversen Stopps und Aktivitäten unterwegs.

Family Riders Pia
Mit dem Motorrad durch die Reisfelder (bei Huế, Vietnam)
Family Riders Flo
Auf der Überholspur… (bei Huế, Vietnam)
Family Riders Gruppe
Gruppenbild der „Biker-Gang“ (bei Huế, Vietnam)

Um nicht nur die Motorräder sondern auch die noch etwas verschlafenen Teilnehmer etwas auf Touren zu kriegen, hielten wir nach ca. einer halben Stunde an und wurden ausreichend mit starkem und leckerem vietnamesischen Eiskaffee versorgt. Danach hielten wir in einem kleinen Fischerdorf und sahen die winzigen Boote, in denen bis vor einigen Jahren noch ganze Familien hausten. Mittlerweile haben die sehr armen Familien von der Regierung Grundstücke bekommen, auf denen sie nun wohnen dürfen. Der nächste Halt sollte uns zu den „Elephant Springs“ führen. Da wir schon zuvor in Nordthailand einen Bogen um Elefanten-Trekking und so genannte Elefanten-Auffangstationen gemacht haben (so ganz geheuer, dass dies wirklich positiv für die Dickhäuter sein solle, war uns dies nämlich nicht), hatten wir zuvor ein etwas mulmiges Gefühl dabei. Als wir an der Quelle und dem natürlichen Pool mit natürlicher Wasserrutsche ankamen, fanden wir zum Glück nur einen steinernen Elefanten vor. Da wir an diesem Tag unglaubliches Glück mit dem Wetter hatten und die Temperaturen fast schon an der 40°C Marke kratzten, waren wir sehr froh über die erfrischende Abkühlung! Wir rutschten über die felsige Rutsche den Bach hinunter, bis in den ca. 10 Meter tiefen Pool. Hier verweilten wir erstmal und lernten den Rest unserer „Biker-Gang“ etwas besser kennen. Gut organisiert wie die Le Family Riders sind, wurde uns erst einmal eisgekühltes Dosenbier zugeworfen. Wir waren beeindruckt! 🙂

Elephant Springs 1
Willkommene Abkühlung bei fast 40°C (Elephant Springs, Vietnam)
Elephant Springs 2
Ein Ritt auf dem „Elefanten“ (Elephant Springs, Vietnam)

Nach ausgiebigem Geplantsche hieß es wieder aufsatteln und weiter fahren. Da alle Mitglieder unserer Motorrad-Gang spätestens jetzt auch ordentlich hungrig waren, war der nächste Stopp als Mittagspause in einem Meeresfrüchte-Restaurant vorgesehen. Dieses befindet sich auf Stelzen in einem See, in welchem Muscheln und andere Meeresfrüchte kultiviert werden. Wir können uns nicht erinnern, wann wir das letzte Mal so leckeres Seafood gegessen haben! Und unsere Fahrer hörten gar nicht mehr auf den Tisch mit weiteren Delikatessen zu überfüllen. Das Essen war so unglaublich lecker, dass man gar nicht anders konnte, als sich den Bauch richtig vollzuschlagen.
Etwas träge und vollgefuttert wartete nun der landschaftlich spannendste Teil der Strecke auf uns: der Bergpass, welcher die beiden Regionen Huế und Đà Nẵng voneinander trennt. Seit ein paar Jahren gibt es dort einen Tunnel durch den Berg, welcher von den Autos genutzt wird, sodass die alte Strecke über den Pass fast ausschließlich zum Spaß von Zweirädern genutzt wird. Dies macht es natürlich wesentlich angenehmer und auch sicherer. Die Aussichten, welche sich uns boten, waren unglaublich schön! Oben am Pass angekommen, legten wir eine erneute Pause ein. Wieder wurden wir gut mit vietnamesischem Kaffee und Keksen verpflegt und die meisten Teilnehmer hatten ihren Spaß mit den dortigen drei fast noch frisch geschlüpften Welpen. Danach besichtigten wir noch kurz mit unserem Guide die dortige alte Bunkerruine und lernten noch etwas mehr über die unruhige Vergangenheit des Landes, bevor wir die nächste Etappe den Berg hinunter bis nach Đà Nẵng antraten.

Family Riders Mittagspause
Mittagspause mit Aussicht (Hải Vân Pass, Vietnam)
Lepra Siedlung
Aussicht vom Motorrad (Hải Vân Pass, Vietnam)

Die Region um Đà Nẵng ist bekannt für ihren Marmor und die daraus resultierende Bildhauerei. Hier besichtigten wir den Marble Mounten (z. dt. Marmorberg), einen Hügel mitten in der Stadt, auf welchem sich verschiedenste Höhlen, Tempel, Gärten und diverse Marmorskulpturen befinden. Nachdem wir diesen ca. eine Stunde lang im schön warmen Licht der Abenddämmerung erkundeten, folgte nun die letzte Etappe nach Hội An. Hier wurden wir in der Schneiderei des Cousins unseres Guides, wo wir auch mit unseren großen Rucksäcken wiedervereinigt wurden, abgesetzt und erneut mit Bier versorgt. Hội An ist bekannt für seine vielen guten und günstigen Schneider, welche von ganz normalen Alltagsklamotten bis zu feinen Anzügen und Schuhen alles für einen anfertigen können. Natürlich wurden uns diese Dienste hier auch angeboten, allerdings dezent und ohne Kaufzwang. Wir hatten vorher schon überlegt, ob wir uns in Asien etwas schneidern lassen sollen oder nicht, entschieden uns aber dazu, lieber noch mal eine Nacht darüber zu schlafen. Schließlich brachten uns unsere beiden Fahrer noch bis zu unserer Unterkunft in Hội An und ein großartiger Tag neigte sich nach einem mal wieder sehr leckerem Abendessen dem Ende zu.

Wir entschlossen uns letztendlich gegen das Schneidern von Kleidung. Zum einen war es mit Versand doch gar nicht mehr soo günstig, zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht so gering, dass wir zu Hause die Anzüge gar nicht brauchen. Der Hauptgrund war wahrscheinlich aber, dass wir wenig Lust darauf hatten so viel Zeit beim Schneider zu verbringen und zwischen tausenden von Schnitten und hunderten von Stoffen wählen zu müssen. 😉

Insgesamt müssen wir ein dickes Lob für die Le Family Riders aussprechen! Die Fahrer sind sehr sicher und vorausschauend gefahren und die Organisation war perfekt, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir hier in Asien sind. Besonders an den Kleinigkeiten (Erfrischungstücher vor dem Essen und Kaffee, zwischendurch immer Mal ein Kaugummi, ein Bier oder eine Limo) zeigen, dass sich hier jemand Gedanken gemacht hat. Die ganze Tour war so gut, dass uns letztlich kein einziger Verbesserungsvorschlag eingefallen ist und das will schon etwas heißen. Zusammenfassend können wir die Tour also jedem Vietnam-Reisenden nur wärmstens empfehlen.

09.03. – 14.03.2016 Hội An, Vietnam

In Hội An haben wir fünf ganze Tage verbracht und hatten hier eine richtig tolle Unterkunft, denn wir haben gemerkt, dass wir unser Reisetempo mal wieder etwas verringern müssen, um nicht irgendwann auf dem Zahnfleisch zu gehen.
Hội An ist nicht umsonst bei Touristen sehr beliebt. Es gibt hier nicht nur tolle lange Strände, sondern auch eine sehr charmante Altstadt, die ab nachmittags sogar zur verkehrsberuhigten Zone wird. So kann man hier richtig schön bummeln, Kaffee trinken und shoppen.

Hoi An Wasserbüffel 3
Wasserbüffel im Reisfeld (Hội An, Vietnam)
Hoi An Wasserbüffel 2
Auf Wasserbüffeln kann man reiten (Hội An, Vietnam)
Hoi An Wasserbüffel 1
Was guckst du? (Hội An, Vietnam)

Unser Homestay (kleines familiengeführtes Hotel) hatten wir uns bewusst wegen der Lage, etwas abseits der Stadt dafür aber etwas näher zum Strand, heraus gesucht. So waren wir häufig mit den Fahrrädern unterwegs, mal auf dem Weg zum Strand, mal in die Altstadt und mal einfach so durch die Reisfelder. Zu unserer Freude fanden wir am zweiten Abend direkt bei uns um die Ecke ein nettes kleines Restaurant mit einem sehr freundlichen Besitzer und unglaublich gutem Essen! Hier hatte es uns vor allem das Cao Lầu angetan, ein lokales Nudelgericht, welches es (leider) wirklich nur in Hội An gibt. Wir waren so begeistert von diesem Restaurant, dass wir tatsächlich jeden Abend dort gegessen haben. Die Alternativen in der Umgebung hielten sich allerdings auch in Grenzen und so waren wir sehr zufrieden mit unserem Stammrestaurant.

Hội An ist auch bekannt für seinen Gemüseanbau, insbesondere im Tra Que Gemüsedorf, in welchem sich auch unsere Unterkunft befand. Und so hatten wir für einen Nachmittag eine Farming & Cooking Tour gebucht. Hierfür gibt es einige professionelle touristische Anbieter, wir hatten aber zuvor in Asien schon viel positives über die Backstreet Academy gehört und wollten es hierüber mal ausprobieren. Die Backstreet Academy ist eine Organisation, die interessierte Reisende an Einheimische vermittelt und ihnen einen Übersetzer zur Seite stellt. Man kann so die Locals in ihrem normalen Arbeitsalltag jeglicher Art begleiten und dies gab es eben auch als Farming Tour.

Nachdem wir unsere Übersetzerin zwischen den unzähligen Feldern gefunden hatten, stellte sie uns unserer Gärtnerin vor und wir sollten auch direkt anfangen das Beet umzugraben. Hierbei merkten wir schnell, dass wir mindestens 20 Jahre weniger Erfahrung haben. Danach halfen wir ihr das Beet mit lokalen Wasserpflanzen zu düngen und Salat-Setzlinge vom Anzuchtbeet in unser vorbereitetes Beet umzusiedeln. Zum Schluss folgte der schwierigste Teil: das Angießen. Die Vietnamesen nutzen beim Gießen zwei Gießkannen parallel, welche an einem Balken hängen. Dieser wird dann zum tragen über die Schultern gelegt. Hierbei kommt es auf den Schwung und den richtigen Winkel der Gießkannen an, um genug Wasser hinauszubekommen und die frischen Sätzlinge trotzdem nicht zu ertränken. Nach erstaunlich kurzer Zeit waren wir mit unserer Arbeit fertig, auch wenn wir gerne noch weiter gegärtnert hätten. Vielleicht war es aber besser so, denn so haben wir wenigstens nur ein Feld ruiniert 😉

Hoi An Gemüseanbau Pia
So pflanzt man also Salat (Hội An, Vietnam)
Hoi An Gemüseanbau Flo
Gar nicht so einfach wie es aussieht (Hội An, Vietnam)

Nach getaner Arbeit wurden wir noch zu einem kleinen Snack ins Wohnzimmer unserer sehr netten Gärtnerin eingeladen. Den Snack machten wir natürlich auch selbst und so umwickelten wir frische Minze und Koriander aus dem Garten, sowie eine Garnele und ein kleines Stückchen Fleisch mit Frühlingszwiebelblättern und tunkten diese Happen in Fischsauce, eine Geschmacksexplosion die wir bestimmt zu Hause noch einmal machen werden, dann allerdings mit Tofu. 😉
Außerdem machten wir noch eine Art frische Frühlingsrollen, indem wir frische Kräuter und Salat vom Feld zusammen mit dem restlichen Fleisch in Reispapier einwickelten und natürlich auch das wieder in Fischsauce tauchten.

Bei der ganzen Aktion trugen wir doch sehr zur Belustigung unserer Gärtnerin und ihrer über 80jährigen Schwiegermutter bei, deren Zähne vom jahrzehntelangen Betelnuss kauen komplett lila verfärbt waren. Bei dieser Zufriedenheit und Herzlichkeit, welche hier häufig die ältere Generation ausstrahlt, ist es kaum zu glauben, dass sie ihr halbes Leben im Krieg gelebt haben. Wirklich erstaunlich!
Beim Essen hatten wir außerdem dank unserer Übersetzerin die Möglichkeit weitere Fragen zu stellen und uns nett zu unterhalten. Hierbei bekundeten wir natürlich auch unsere Faible für vietnamesisches Essen und auch Florians große Vorliebe für Koriander. Daraufhin verschwand unsere Gastgeberin kurz im Garten und gab Florian eine ganze Tüte frischen Koriander mit, welchen er natürlich nicht ausschlagen konnte. Sie dachte wahrscheinlich wir würden am nächsten Tag zurück nach Deutschland fliegen und wir armen Nordlichter würden dieses leckere Kraut bei uns nicht bekommen. Eine extrem freundliche Geste, die uns aber durchaus das Schmunzeln ins Gesicht trieb.

Hoi An Gemüseanbau Oma
Zwei Generationen Gemüsebäuerinnen… und zwei Amateure (Hội An, Vietnam)

Insgesamt können wir sagen, dass die Tour wohl etwas anders verlaufen ist, als wir gedacht hatten, aber durchaus lohnenswert war. Wir haben einen authentischen Eindruck in das Leben einer vietnamesischen Gemüsebäuerin bekommen und dabei wieder einiges gelernt. Außerdem hatten wir durch unsere Übersetzerin mal die Chance mit jemandem in einem sehr persönlichen Umfeld zu sprechen. Die eigentliche Tour war natürlich bei weitem nicht so professionell wie bei anderen Anbietern, aber dafür umso authentischer. Außerdem waren wir scheinbar erst ihre dritten Gäste und das letzte Mal war wohl auch schon länger her. Nach der Tour gingen wir also mit einem zufriedenen Grinsen und einem sehr guten Gefühl zurück in unser Homestay. Schließlich hatte so sowohl die Gärtnerin als auch die Studentin, welche uns als Übersetzerin zur Seite stand, die Möglichkeit sich etwas hinzuzuverdienen und vielleicht haben ja auch die beiden ein wenig was von uns gelernt und aus dem Treffen mitgenommen.

Am Tag unserer Abreise haben wir uns dann noch einmal mit Marleen und Josse zum Mittagessen getroffen. Die beiden waren am Tag zuvor auch mit den Le Family Riders in Hội An angekommen. Es ist doch immer wieder schön bekannte Gesichter zu sehen!
Nach dem Essen haben wir den lokalen Bus inklusive extrem lauter vietnamesischer Schlagermusik zurück nach Đà Nẵng genommen, wo wir ja auf unserer Motorradtour auch schon den Marmorberg besucht hatten.

14.03. – 16.03.2016 Đà Nẵng, Vietnam

Einen Aufenthalt in Đà Nẵng hatten wir ursprünglich nicht geplant. Bei unserer weiteren Routenplanung wollten wir nun aber schnellstmöglich auf die vietnamesische Insel Phú Quốc, zum einen, weil dort das Wetter wesentlich sommerlicher ist als in Hội An, zum anderen, weil wir dort gerne unseren Advanced Open Water Diver (fortgeschrittenen Tauchschein) machen wollen. Der schnellste Weg dort hin war per Flugzeug und passenderweise gab es auch einigermaßen bezahlbare Flüge von Đà Nẵng aus. Da wir ja unser Reisetempo etwas verringern wollen und Đà Nẵng außerdem eine sehr gut entwickelte Großstadt ist, haben wir anstatt nur einer gleich zwei Nächte dort verbracht. Einer der Hauptgründe hierfür war ein vorhandener Supermarkt, man glaubt es kaum! Hier haben wir uns erstmal mit Snacks für die Insel eingedeckt. Das allererste Mal in Vietnam haben wir hier tatsächlich auch Oatmeal gefunden, endlich mal wieder etwas Müsli-ähnliches zum Frühstück und nicht zum hundertsten mal Weißbrot mit Ei oder Nudelsuppe! Hiervon haben wir dann auch direkt drei Pakete mitgenommen. Man weiß ja nie…

Ansonsten haben wir in Đà Nẵng nicht wirklich viel gemacht, mal abgesehen von langen Strandspaziergängen, entspannen und natürlich lecker essen. Wir hatten ja auch (zum Glück) schon etwas von Đà Nẵng gesehen, sodass wir hierbei kein schlechtes Gewissen haben brauchten.

Mittlerweile sind wir auf Phú Quốc angekommen und machen erstmal etwas Urlaub vom Dauerreisen. Das tut auch merklich gut. Das Wetter ist warm, die Sonne scheint und das Wasser hat Badewannentemperatur! Da wir euch jetzt nicht noch neidischer machen wollen, hören wir daher an dieser Stelle lieber auf! 😉

Tạm biệt,
Florian & Pia

11 Gedanken zu „Mot hai ba yo, Vietnam!“

  1. Nicht noch neidischer machen ist ja wohl kaum möglich.. Unglaublich, was ihr alles erlebt. Ich bin zutiefst dankbar für euren tollen Bericht und den tollen Bildern. Es ist für mich als Leser schon kaum zu begreifen, wie viele Eindrücke da auf einen einprasseln. Wie viel mehr muss es für euch unfassbar sein, diese Eindrücke mitzuerleben.
    Die Freundlichkeit die euch entgegen gebracht wird spürt man schon beim lesen. Wenn man die Geschichte von Vietnam kenn macht es Hoffnung!
    Ich entnehme eurem Bericht, dass dann wohl als nächstes der Motorradführerschein ansteht was ich natürlich nur unterstützen kann. Frei nach dem Motto: Ich brauche keine Therapie ich muss nur mein Motorrad fahren!
    Passt auf euch auf und fühlt euch fest umärmelt!

  2. Natuerlich begeistert ihr uns wieder mit diesen ausfuehrlichen Berichten
    Immer wieder neue Eindruecke und Begegnungen mit wunderbaren Menschen und der einmaligen Natur
    Ihr koennt euch gluecklich schaetzen das alles erleben zu duerfen
    Bei Betrachtung dieser superschoenen Bilder fuehlen wir uns im Geiste euch ganz nahe
    Wir wuenschen euch weiterhin ganz viele schoene Erfahrungen und Eindruecke die euch euer Leben lang begleiten werden
    Eure sehnsuchtsvollen Erinnerungen werden wir ja spaeter mitbekommen
    Seit ganz lieb gegruesst und bleibt gesund das wuenscht euch Oma und Opa

  3. … toll zu lesen und zu schauen … wirklich eine interessante „andere Welt“ die ihr da erlebt!
    Find ich klasse … aber auch, wenn ihr mich später mal bei Kochen mit zaubern und schmausen lasst …. hm, Koriander, Minze, Garnelen
    Fühlt euch geknuddelt und viel Spaß beim Tauchen
    Ulli

  4. …ich schließe mich an… einfach super toll euer Bericht! Am besten gefällt mir das Foto im Wasser mit den Bierdosen;-)
    Und zur Erkenntnis des Tages vom 17. sei nur anzumerken: Es hätte mich gewundert, wenn du in Größe 47 Flipflops gefunden hättest:-)
    Morgen gibt es übrigens eine Schnapszahl: dann seit ihr seit 222 Tagen unterwegs, unglaublich…
    Ich drück euch in Gedanken gaaaaaanz fest, weiterhin alles Liebe

  5. so viele tolle Geschichten und Bilder. Ich freue mich so, dass ihr das alles erleben könnt.
    In Gedanken bin ich ganz fest bei euch und erlebe es von hier aus alles mit. Das alles werdet ihr im Leben nicht mehr vergessen.
    Ich bin so froh, dass es euch gut geht und hoffe und hoffe und bete, dass ihr wieder gesund nach Hasuse kommt.
    Fühl euch ganz fest gedrück und umarmt in der Hofgfnung auf ein baldiges Wiedersehen
    eure Oma Sofie

  6. Klasse, immer wieder von Euren Erlebnissen zu lesen. Uns so schöne Bilder, ich lese Eure Berichte total gerne. Wir wünschen Euch schöne Ostern: wo ihr jetzt wohl seid? (Ostersonntag)
    Wir jedenfalls mal wieder bei Regen und Kälte auf dem Campingplatz.
    Wie steht es mit dem Heimwehfaktor?
    Noch viele spannende Wochen wünschen Angelika, Manu und Hilde

    1. Wir haben Ostern bei ca. 35 Grad auf Phu Quoc verbracht 🙂
      Heimweh kommt immer mal wieder etwas auf, meisten ausgelöst durch Kleinigkeiten. Aber mittlerweile ist das Ende unserer Reise ja schon fast absehbar, morgen sind es „nur“ noch 100 Tage! Und wir freuen uns beide total auf Afrika,ich denke das gibt noch mal einen neuen Impuls.
      Sonnige Grüße in die Heimat!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.