2500 Kilometer durch den goldenen Herbst

Die letzten zwei Wochen haben wir viel Zeit in unserem kleinen Mietwagen auf südafrikanischen Straßen verbracht und so auf dem Weg von Pretoria nach Kapstadt über 2500 Kilometer Asphalt (und etwas Schotter) unter die Reifen genommen. Der afrikanische Herbst zeigte uns seine kühle, aber farbenfrohe Schulter und leider hat sich auch eine ungeliebte und bekannte Routine wieder nicht vermeiden lassen: Neuer Kontinent = Neue Krankheitserreger. Dazu mussten wir auch noch einiges für das letzte große Abenteuer unserer Reise, die 42-tägige Overlanding-Tour durch sieben Länder, organisieren.

Underberg Sternenhimmel
Blick auf die Milchstraße (Underberg, Südafrika)

30.04. – 03.05.2016 Pretoria, Südafrika

Durch leichte „Verzögerungen im Betriebsablauf“ von Kenya Airways landeten wir erst gegen 1 Uhr nachts in Johannesburg. Direkt beim Aussteigen bemerkten wir, dass wir uns ein gewaltiges Stück vom Äquator wegbewegt hatten und hier ein schon fast vergessenes Phänomen sein Unwesen trieb: der Herbst!
Zum Glück hatten wir für die Zeit in Südafrika vorab schon einen kleinen Mietwagen reserviert, sodass wir uns ausnahmsweise mal nicht mit dem örtlichen ÖPNV rumschlagen mussten. Nachdem wir unsere Rucksäcke eingesammelt und die notwendigen Formalitäten mit dem netten Mitarbeiter der Mietwagen-Argentur geklärt hatten, fuhren wir über ausgestorbene Straßen zu unserem Hostel in Pretoria. Um 3 Uhr nachts fielen wir dann hundemüde und dick eingepackt, weil es keine Heizung in der zugigen Hütte gab, ins Bett.

Am nächsten Morgen, nach einem Frühstück mit viel heißem Tee, stiegen wir in unser Auto um im nächsten Einkaufszentrum unsere Essensvorräte aufzufüllen. Außerdem wollten wir uns lokale SIM-Karten für unsere Handys besorgen, auf dass wir beim bevorstehenden Roadtrip nach Kapstadt die Vorzüge der digitalen Revolution (Online-Buchung von Unterkünften, Navigation und lustige Katzenvideos) nutzen könnten. Die Straßen waren angenehm leer (es war ja auch Sonntag) und auch waren überall reichlich Parkplätze vorhanden. Allerdings standen überall am Straßenrand junge Männer, die uns wild mit den Armen fuchtelnd davon überzeugen wollten, doch genau hier zu parken. Wir waren fürs Erste etwas überfordert und entschieden uns dann doch für das Parkhaus am Einkaufszentrum. Inzwischen haben wir das System jedoch verstanden und wissen die jungen Männer sehr zu schätzen. Neudeutsch würde man sie wohl als „Freelancer“ bezeichnen, altdeutsch eher als „Freiberufliche Parkplatzwächter“, denn für ein kleines Trinkgeld behalten sie das Auto im Auge bis man vom Einkaufen zurückkehrt. Einbrüche und Diebstähle sind besonders in den Metropolen Südafrikas keine Seltenheit und so waren wir sehr dankbar für den zusätzlichen Schutz unseres fahrbaren Untersatzes.

Was uns generell auffiel, war der überall präsente Stacheldraht. Jedes Anwesen war so stark abgeriegelt, wie wir es in Deutschland eigentlich nur von Kasernen, Botschaften und den wedemärker Anwesen gut betuchter Musik- und Rotlichtgrößen kennen. Nach Einbruch der Dunkelheit kommt dazu das gesamte Leben praktisch zum Erliegen und es wird einem auch überall dringlich davon abgeraten, sich zu Fuß auf die Straßen zu begeben.

Am Montag wollten wir uns eigentlich um die für unseren Trip noch benötigten Visa kümmern, allerdings hatten wir nicht daran gedacht, dass Feiertage, die auf einen Sonntag fallen (so wie dieses Jahr der 1. Mai), in Südafrika am Montag nachgeholt werden. Wir verschoben also den Gang zur Botschaft auf den nächsten Tag und besuchten stattdessen die „Wiege der Menschheit“. Hierbei handelt es sich um ein Gebiet westlich von Johannesburg, in der bei diversen Ausgrabungen eine riesige Zahl an Überresten unser direkten Vorfahren gefunden wurden. Es gilt heutzutage als gesichert, dass die menschlichen Rasse in Afrika ihren Ursprung hat und von hier aus den Rest der Welt besiedelte. Wir steuerten zuerst das sehr anschauliche Museum im Besucherzentrum an und danach die Sterkfontein Höhle, in der alleine Überreste von über 2000 unserer Vorfahren gefunden wurden. Unter den Funden dort war auch die berühmte „Mrs. Ples“ (die wie sich später herausstellte eigentlich ein Mr. Ples war, laut unserem Guide also der/die erste Transgender der Geschichte).

Wiege der Menschheit
Besucherzentrum in der Wiege der Menschheit (bei Johannesburg, Südafrika)

Am letzten Tag schafften wir es dann trotz einiger Widrigkeiten (dazu am Ende mehr) doch noch unser Visum für Tansania zu bekommen und machten uns anschließend auf den Weg nach Underberg.

03.05. – 06.05.2016 Underberg, Südafrika

Underberg (ja, genau wie der Schnaps!) liegt am Drakensberg Gebirge, einem beliebten Ausflugsziel für Naturliebhaber und Ausgangspunkt für Touren ins Berg-Königreich Lesotho.

Da wir durch den Botschaftsbesuch Pretoria nicht so früh verlassen konnten wie geplant, kamen wir erst im Dunkeln in Underberg an, was die Suche nach unserer Unterkunft außerhalb des kleinen Städtchens nicht unbedingt erleichterte. Nach einigem Gesuche entlang stockdunkler Feldwege und ein paar vergeblichen Versuchen unseren Gastgeber telefonisch zu kontaktieren, fanden wir dann doch endlich die kleine Einfahrt am Wegesrand. Craig, der Besitzer des Anwesens, begrüßte uns ausgesprochen herzlich und zeigte uns unser Zimmer, das viel schöner und größer als erwartet war und dazu noch mit einer Heizung und zwei Heizdecken(!) im Bett überraschte.

Am nächsten Morgen konnten wir das erste mal einen Blick auf die malerische Landschaft werfen, die am Vortag noch im Dunkel verborgen war. Nachdem wir von Craig ein paar Informationen zur Umgebung erhalten hatten suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen unten am Fluss und hielten unsere leicht verschnupften Nasen in die Sonne.

Underberg Pia Flo
Ruhe am Fluss (Underberg, Südafrika)
Underberg Pia
Blick in die Weite (Underberg, Südafrika)

Für den zweiten Tag hatten wir einen Ausflug durch das Drakensberg Gebirge gebucht. Da unser Mietwagen alles andere als geländegängig war, waren wir auf die Dienste eines lokalen Tour-Anbieters angewiesen, der uns gemeinsam mit einigen anderen Touristen entlang des Sani Passes bis zur Grenze Lesothos brachte. Die Landschaft war rau und wirklich atemberaubend und auf fast 3000 Höhenmetern angekommen bot sich ein fantastischer Ausblick.

Sani Pass Berge
Ausblick nach Lesotho (Sani Pass, Südafrika)
Sani Pass Wasserfall
Gefrorener Wasserfall (Sani Pass, Südafrika)
Sani Pass Jeep
Blick auf den Pass (Sani Pass, Lesotho)

Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, stand nach erfolgreichen Immigrationsformalitäten noch ein Besuch eines kleinen lesothischen Dorfs auf dem Programm. Hier erhielten wir einen kleinen Einblick in das harte Leben in dieser kargen und unwirtlichen Landschaft. Außerdem hatten wir die Gelegenheit ein Stück des traditionellen Brots zu probieren, welches uns so gut schmeckte, dass wir gleich noch ein großes Stück als Mittagssnack kauften. Beim anschließenden Stop im (angeblich) höchsten Pub Afrikas waren wir also bereits satt und während der Rest unserer Gruppe sich das recht teure Mittagessen schmecken ließ, genossen wir draußen die Aussicht mit einem kühlen Bier in der Hand.

Sani Pass Hütten
Traditionelle Hütte (Sani Pass, Lesotho)
Sani Pass Klo
Klohäuschen (Sani Pass, Lesotho)
Sani Pass Brot
Lokales Brot… Lecker! (Sani Pass, Lesotho)
Sani Pass Pub
Bierchen im höchste Pub Afrikas (Sani Pass, Lesotho)
Sani Pass Antilopen
Suchbild: Finde die Antilopen (Sani Pass, Südafrika)

Wieder im Tal ankommen füllten wir noch unsere Vorräte auf, staunten vorm Schlafengehen ein letztes mal über den imposanten Sternenhimmel und nahmen am darauffolgenden Morgen die nächste Etappe in Angriff.

06.05. – 09.05.2016 Chintsa, Südafrika

Leider bekam Pia auf der Fahrt leichtes Fieber und starke Gliederschmerzen und wir waren froh, als wir nach über sieben Stunden Fahrt endlich im Hostel einchecken konnten. Am nächsten Vormittag machten wir einen kleinen Spaziergang entlang des Strandes, als sich leider auch abends keine wirkliche Besserung einstellte und Pias Fieber sogar noch stieg, statteten wir dem nächstgelegen Krankenhaus einen Besuch ab.

Chintsa Strand
Wild Coast (Chintsa, Südafrika)

Gerade in Afrika ist es besonders wichtig nicht zu lange zu zögern, da hier jede Menge fiese Krankheiten im Umlauf sind. So wurde von der sympathischen Ärztin auch sofort ein Bluttest veranlasst und während Pia Medikamente gegen das Fieber und die Schmerzen bekam und sich langsam etwas Besserung einstellte, warteten wir auf die Laborergebnisse. Hierbei wurde zu unser Erleichterung keine der bekannten Tropenkrankheiten (wie z.B. Malaria) festgestellt, es handelte sich wohl „nur“ um eine ausgereifte Grippe.

Die nächsten Tage bestanden also überwiegen aus Bettruhe, was bei dem regnerischen Herbstwetter an der „Wild Coast“ dann auch etwas leichter viel.
Nach drei Nächten entschieden wir uns dann aber doch dafür die nächste Etappe hinter uns zu bringen, da es noch über 1000 Kilometer bis Kapstadt waren und wir das nicht am Ende an einem Tag fahren wollten.

09.05. – 12.05.2016 Hoekwil, Südafrika

Um Pias Genesung weiter zu fördern gönnten wir uns für die nächsten drei Nächte ein schönes Appartement im beschaulichen Örtchen Hoekwil an der Garden Route. Hier hatten wir alles was wir brauchten: Ein großes, gemütliches Bett, eine gut ausgestattete Küche, jede Menge Ruhe und sogar einen Kamin, um den lästigen Viren und Bazillen ordentlich einzuheizen.

Pia blieb auch hier den Großteil der Zeit im Bett oder setze sich mit einer Tasse Tee in den Garten mit Blick auf die Berge, während Florian sich um das leibliche wohl kümmerte und die nähere Umgebung zu Fuß erkundete.

Hoekwil Baum
Goldener Herbst an der Garden Route (Hoekwil, Südafrika)
Hoekwil Spinne
Spinne (Hoekwil, Südafrika)
Hoekwil Nacht
Idylle in den Bergen (Hoekwil, Südafrika)

Nach diesen drei sehr ruhigen Tagen war Pia wieder fieber- und schmerzfrei und einer Weiterfahrt nach Kapstadt stand nichts mehr im Wege.

12.05. – 15.05.2016 Kapstadt, Südafrika

Der Aufenthalt in Kapstadt stand voll im Zeichen der Vorbereitung auf unsere Overlanding-Tour, sodass wir von der Stadt selber und den touristischen Highlights in der Umgebung leider nichts zu sehen bekamen außer dem ein oder anderen Blick aus dem Auto auf den Tafelberg. So haben wir dann aber zumindest eine gute Ausrede, um in der Zukunft noch einmal hier her zu kommen 😉

Hier mal eine kleine Übersicht über die Dinge, die wir noch so zu erledigen hatten, inklusive einer Bewertung auf unserer persönlichen Stressskala:

Malaria Medikamente (Stressfaktor 2/5)
Da uns ein Großteil unserer Tour durch Malaria-Risikogebiete führen wird und wir auf weitere Krankheiten gerne verzichten wollen, werden wir täglich Medikamente zur Vorsorge nehmen. Einen Teil der Tabletten haben wir bereits in Deutschland besorgt, es fehlten allerdings noch ca. 40 Stück der roten Pillen, um die gesamte Zeit versorgt zu sein. Wie auch in Deutschland sind die Mittel hier verschreibungspflichtig, also musste Florian noch spontan zum Arzt, um ein Rezept zu bekommen. Dies ging jedoch recht unkompliziert und nachdem wir zwei Apotheken abgeklappert hatten (die erste hatte nur noch 28 Tabletten vorrätig), konnten wir einen Haken auf unserer To-Do-Liste vermerken.

Visa für Tansania (Stressfaktor 3/5)
Wie oben schon erwähnt hatte die Botschaft montags leider geschlossen. Am Dienstag konnten wir dann unsere Anträge dort ausfüllen und gegen 20 Dollar Aufpreis sollten wir das Visum auch direkt ausgestellt bekommen. Das Bezahlen der Gebühr war aber äußerst kompliziert. Wir bekamen einen Zettel, mit dem wir zu einer völlig überfüllten Bank fahren mussten, um dort nach langer Wartezeit die Gebühr auf das Konto der Botschaft einzuzahlen. Mit der Quittung in der Tasche ging es zurück zur Botschaft und gegen Vorlage bekamen wir dann den ersehnten Wisch in unsere Reisepässe geklebt.

Paket von der Post holen (Stressfaktor 4/5)
Da wir für die Tour eigene Schlafsäcke mitbringen müssen, haben wir uns unsere aus der Heimat zuschicken lassen. Das Paket sollte laut DHL nach 9-11 Werktage in unserem Hostel in Kapstadt ankommen. Als wir dann in Kapstadt ankamen, fehlte von dem Paket aber jede Spur. Am nächsten Morgen fuhren wir also zur lokalen Postfiliale. Nachdem wir mit einem Anruf in Deutschland die „Internationale Paketnummer“ herausgefunden hatten, konnten die netten Postbeamten ein paar Nachforschungen anstellen. Es stellte sich heraus, dass das Paket über zwei Wochen beim Zoll in Johannesburg fest hing und erst am Vorabend auf den LKW in Richtung Kapstadt geladen wurde. Wir wurden auf den Nachmittag vertröstet, dann sollten wir weitere Informationen bekommen. Als wir dann später zurückkehrten wurde uns mitgeteilt, dass das Paket gerade im Zollzentrum außerhalb der Stadt eingetroffen war. Wir sprangen also in unseren Mietwagen, erreichten 15 Minuten vor Ladenschluss das Zollzentrum und konnten gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr unsere Schlafsäcke gerade noch rechtzeitig in Empfang nehmen.

US-Dollar (Stressfaktor 5/5)
Einen Teil der Kosten für unsere Tour müssen wir vor Ort bar in US-Dollar bezahlen, da die Crew davon unterwegs die Vorräte auffüllen und sonstige Kosten wie Diesel und Eintritte bezahlen wird. Auch einige Visa, die an der jeweiligen Grenze ausgestellt werden, können nur in Dollar bezahlt werden. Insgesamt kamen wir also auf einen stattlichen vierstelligen Betrag, den wir uns vorab zu besorgen hatten.
Bereits in Hoekwil fuhr Florian, während Pia noch kränkelnd im Bett lag, in die nächste Stadt. Der Gedanke, „einfach“ Geld vom Automaten zu holen (südafrikanische Rand) und diese dann bei einer der vielen Banken in Dollar zu tauschen, stellte sich als außerordentlich naiv heraus. In Afrika scheint nichts einfach zu sein. Die ersten vier Banken hatte alle die gleiche Antwort parat: Ein Ausländer kann in Südafrika kein Geld wechseln. Die fünfte Bank war dann aber tatsächlich bereit gegen Vorlage von Flugtickets, Reisepass und Quittung des Geldautomaten die abgehobenen Rand in Dollar zu tauschen. Florian holte also schnell Geld aus dem Automaten und natürlich bekam er statt einer Quittung nur eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm angezeigt. Die Herkunft des Stapels südafrikanischer Scheine konnte also nicht nachgewiesen werden und somit war ein Wechseln nicht möglich. Die Bankangestellten waren aber (wie eigentlich alle Südafrikaner) sehr hilfsbereit und so hielten wir zwei Tage später nach Vorlage eines Online-Banking Auszugs (die Umsätze der Kreditkarte brauchen zwei Tage bis sie gebucht werden) tatsächlich die ersten Dollar in der Hand! Da aber nicht genug Dollar vorrätig waren, mussten wir auch in Kapstadt noch diverse Banken abklappern und achteten hierbei immer penibel darauf, das Bargeld nur an Geldautomaten mit funktionierendem Belegdrucker abzuheben. Letztendlich haben wir dann aber den benötigten Betrag zusammen bekommen und können jetzt die Namen der verschiedenen südafrikanischen Banken im Schlaf aufsagen.

Bußgeld bezahlen (Stressfaktor 3/5)
Zu allem Überfluss wurde Florian auf dem Weg nach Kapstadt auch noch geblitzt, wobei wir uns beide ziemlich sicher sind, dass es dabei nicht ganz mit rechten Dingen zu ging. Aber auf eine aussichtslose Diskussion mit einem Verkehrspolizisten hatten wir keine Lust und so waren wir bereit die umgerechnet 14€ für die 111km/h in der (imaginären) 100er-Zone zu zahlen. Das war jedoch bar vor Ort nicht möglich, da das Geld bei der herrschenden Korruption wohl nie den Weg in die ordentlichen Kassen finden würde. Stattdessen wurde uns gesagt, wir könnten das Knöllchen bei jeder Postfiliale vorlegen und dort zahlen. Als wir am nächsten Morgen bei der Post aufschlugen, konnte man dort das Knöllchen (natürlich) nicht im System finden und man verwies uns an das örtliche Verkehrsamt. Dort kann man dann tatsächlich sein Bußgeld entrichten, allerdings nicht, wenn das Knöllchen wie bei uns in einem anderen District ausgestellt wurde! Wir haben letztlich also notgedrungen die Zeche geprellt und Florian darf sich jetzt zurecht als „Outlaw“ bezeichnen 😉

Zum Glück haben wir aber allen Widrigkeiten zum trotz alles erledigt und freuen uns jetzt darauf, nach neun Monaten „auf eigene Faust“ in den nächsten 42 Tagen anderen das Organisieren und Planen zu überlassen.

Gestresste Grüße,
Pia & Florian

10 Gedanken zu „2500 Kilometer durch den goldenen Herbst“

  1. Das liest sich sehr aufregend! Vielen Dank für die Ausführungen!

    Zum Glück war es „nur“ eine Grippe und nichts schlimmes!

    Viel Spaß bei der Tour und bleibt gesund!

    LG aus dem kalten Hannover
    Keko

    1. Wegen des schlechten Internets kommt die Antwort erst jetzt 😉

      Danke für die lieben Grüße! Bis jetzt sind wir gesund und wir hoffen doch sehr, dass das auch so bleibt 🙂

  2. Wenn ihr euch mal die ganzen Krankheiten gespart hättet, hättet ihr einige Tage mehr gehabt …
    Sehr schöner und packender Bericht und tolle Bilder, vielen Dank dafür. Ein wenig überrascht bin ich ja, dass ihr doch immer noch Hosen habt, wo man keinen Augenkrebs bekommt 😉
    Was hinter euch liegt hört sich total spannend und aufregend an, aber die 42 Tage vor euch sind es glaube ich um so mehr. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, aber ich gehe mal davon aus, dass wir dann wieder einen tollen, packenden und bildreichen Bericht lesen werden. Es ist dann ja auch gar nicht mehr so lange hin, dass ihr uns ganz viel bei einem kühlen Bier oder einem guten Rotwein direkt davon erzählen werdet (ein guter Whisky wird dann auch nicht fehlen….)

    1. Hätte, hätte, Fahrradkette 😛
      Leider wird man in nem Jahr auch mal krank. Aber ich war schon etwas angenervt, dass ich nicht mal gesund auf nem neuen Kontinent starten konnte 😉

      Ich dachte das heißt seit neustem Augentinnitus?! 😛 Und meine blaue Hose ist toll und äußerst bequem! Keine Sorge es werden noch Fotos mit ihr folgen. 😉

      Mit gutem Rotwein sind wir seit Südafrika wieder gut versorgt. Aber auf den Whisky kommen wir gerne zurück! 🙂

  3. Oh jeh ,
    Da habt ihr aber leider zur letzten Etappe eurer Reise noch viel unangenehmes erleben muessen
    Es war sehr aufregend das alles zu lesen und beruhigend dann zu erfahren dass alles letstlich gut ausgegangen ist
    Hoffentlich habt ihr jetzt Glueck bei eurer weiteren Reise und bleibt gesund
    Wir bewundern inzwischen euren Mut und die Gelassenheit mit der ihr alle Wiederwaertigkeiten bewaeltigi
    Noch eine sehr schoene erfahrungs und erlebnisreiche Zeit wuenschen euch Oma und Opa
    Uebrigens wieder Bilder die Sehnsucht machen Danke fuer Bildkarte von den Seychellen

    1. Hehe, ja, wir sind mittlerweile in Swakopmund, Namibia und haben schon wieder einiges erlebt. Mal sehen, wann wir den nächsten Bericht fertig bekommen.
      Die Overlanding Tour ist aber hervorragend organisiert und alle sind total nett. Wir sind also in guten Händen. 🙂

  4. Meine Lieben,
    und wieder bin ich sprachlos, was ihr nun schon wieder alles erlebt habt! Blöd, dass Krankheiten eben leider auch dazu gehören, aber sagt mal den Viren und Bakterien: jetzt reicht´s 😉
    Die Fotos sind wieder mal der Hammer, der Sternenhimmel ist ja fantastisch…
    Sehr geschmunzelt habe ich über den Bericht US Dollar besorgen – das machen wir uns ja so gar nicht bewusst, wie simpel das hier doch ist!
    Genießt eure organisierte Tour und bleibt doch einfach mal gesund…
    Die allerliebsten Grüße und eine ganz dicke Umarmung aus Wettmar

  5. Hey ihr Lieben,
    habe wieder 1Woche im beschaulichen Dorf mit viel Paragraphenreiterei hinter mir u bin wieder „online“.

    Aufregende Story! Und (neben allem anderen) klasse, dass das „Schlafpaket“ angekommen ist … da hat sich die abenteuerliche „Garage-Balance-Suchaktion“ wenigstens gelohnt 😉

    Euch weiter eine schöne Overlandingzeit!!!
    Liebe Grüße
    Ulli u Hatti

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