Beiträge aus Südamerika

Einmal über den ganz großen Teich

Den ersten Kontinent unserer Reise haben wir hinter uns gelassen und nach viel zu viel Zeit in Fliegern und Flughäfen haben wir es inzwischen nach Asien geschafft. Hier fühlen wir uns wieder ein bisschen wie Weltreise-Frischlinge. Nach vier Monaten in Südamerika fühlten wir uns dort fast schon heimisch, nun werden wir uns erneut auf eine komplett andere Kultur, anderes Essen und verschiedene erstmals komplett unbekannte Sprachen einlassen.

Hongkong Skyline
Skyline bei Nacht (Hongkong, China)

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Sonne, Meer, Wüste, Vulkane, Salz… einmal alles bitte!

Nach all den Strapazen in Peru haben wir uns in Iquique (unserem ersten Stop in Chile) für eine Woche mal den Luxus eines eigenen Appartements gegönnt, bevor wir uns auf den staubigen Weg in die trockenste Wüste der Welt gemacht haben. Da uns leider etwas die Zeit in Südamerika wegrennt, haben wir uns danach gegen weitere Zwischenstops in Chile und somit für eine 24-stündige Busfahrt nach Valparaíso entschieden. Das UNESCO Weltkulturerbe ist vergleichsweise nur noch einen Katzensprung von Santiago entfernt, von wo aus bald schon unser Pazifikflug nach Hongkong geht.

Uyuni Pia Flo Jeep
Beste Aussicht vom Jeep (Salar de Uyuni, Bolivien)

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Hoch in den Anden

Das mittlerweile fünfte Land unserer Reise liegt hinter uns und wieder sind wir um viele positive aber auch einige negative Erfahrungen reicher. Die Natur in Bolivien ist einfach überwältigend und unglaublich abwechslungsreich, von den tropischen Regionen, über die wir in unserem letzten Beitrag berichtet haben, bis zur dünnen Luft der Anden, die uns sowohl in der Hauptstadt La Paz als auch am Titicacasee ein ums andere Mal außer Atem gebracht hat. Leider hat die Mentalität der Bolivianer gelegentlich für Frust bei uns gesorgt, man muss immer wieder aufpassen nicht über’s Ohr gehauen zu werden und einige sehen im westllichen Touristen wohl nicht viel mehr als einen wandelnden Geldautomaten auf zwei Beinen. Es ist verständlich, dass in einem armen Land wie Bolivien versucht wird möglichst viel Geld mit dem reisenden „Gringo“ zu machen, aber die Dreistigkeit die hierbei teilweise an den Tag gelegt wird ist nicht vergleichbar mit der offenen und fairen Art in den anderen Ländern zuvor. Zum Glück gab es aber auch immer wieder positive Ausnahmen, die wir dann um so mehr zu schätzen wussten.

Steg Titicacasee
Steg am Titicacasee (Copacabana, Bolivien)

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Dem Jaguar auf der Spur

Der letzte Eintrag ist schon wieder zwei Wochen her, Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Wir haben es zum ersten Mal etwas ruhiger angehen lassen, weil wir gemerkt haben, dass wir das Tempo der Anfangszeit wohl kein ganzes Jahr durchhalten können… wir sind ja keine 20 mehr! So haben wir also auch ein paar Tage einfach mal im Hostel verbracht und sind nur abends zum Essen raus gehangen. Hierbei haben wir uns aber fast immer für internationale Restaurants entschieden, da die bolivianische Küche sehr eintönig, fettig und fleischlastig ist. Neben dem Essen sorgt auch die Art vieler Bolivianer immer wieder für etwas Frust bei uns, wir haben es liebevoll die „bolivianische Bräsigkeit“ getauft. Alles ist sehr langsam und oft extrem unkoordiniert und ineffizient. So kommt es schon mal vor, dass der Kellner nach Pias Bestellung den Tisch verlässt und Florian ihm seinen Essenswunsch hinterher schreien muss oder das der Taxifahrer auf die Frage nach dem Fahrpreis nach XY erstmal 3 Minuten in seinen Bart brummelt. Es gibt aber auch viel Positives über dieses Land zu berichten, die Natur ist überwältigend und auch hier haben wir wieder tolle und interessante Menschen kennenlernen dürfen. Das Highlight war unser Aufenthalt im Madidi Nationalpark, bei dem wir zwar keinen Jaguar gesehen haben, ihm aber dank vieler Spuren immer dicht auf den Fersen waren.

Jaguarpfote
Dem Jaguar auf der Spur (Madidi Nationalpark, Bolivien)

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Ein echtes paraguayisches Abenteuer

Schon direkt nach dem Grenzübergang nach Paraguay (die Brücke der Freundschaft über den Río Iguazú) in Ciudad del Este war klar, dass uns hier noch einmal ein kleiner Kulturschock bevorstand. Die Armut vieler Leute ist überall greifbar, an jeder Straßenkreuzung wird versucht ein paar Cent mit allerlei Obst, Gebäck aber auch diversem anderen Ramsch zu verdienen. Auch in unseren Bus nach Asunción stiegen regelmäßig Händler ein und verkauften alles von „Chipas“ (ein Gebäck mit Käse und Kümmel) bis zu externen Akkus für Handys. Am Straßenrand sieht man viele sehr einfache Bretterhütten, auch die Hauptstraßen sind teilweise nicht asphaltiert und bei Regen nicht befahrbar.

Sonnenuntergang Tres Gigantes
Sonnenuntergang im Nirgendwo (Tres Gigantes, Paraguay)

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Auf der Insel, wo Caipirinha und Honig fließen

Dieser Beitrag erreicht euch aus dem tiefgekühlten Busbahnhof in Curitiba. Hier warten wir gerade auf unseren Nachtbus zu den Iguazú-Fällen im Dreiländereck (Ein Wort über das jeder Ausländer lachen würde, da es so nur in der deutschen Sprache vorkommen kann!) von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Unser Urlaub vom Urlaub ist vorüber und wir haben wieder neue Energie getankt für viele Stunden in verschiedensten Verkehrsmitteln.

Selfie Ilha do Mel
Selfie, dank langer Arme ohne Hilfsmittel (Ilha do Mel, Brasilien)

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So klingt also Portugiesisch

Die erste Woche in Brasilien liegt hinter uns und obwohl wir schon viel Zeit in überraschend bequemen Bussen verbracht haben, haben wir erst einen Bruchteil gesehen. Das Land ist riesig, sodass wir uns nur auf den Süden beschränken werden. Laut Auskunft eines sehr netten und gesprächigen Taxifahrers in Florianópolis muss man eine Woche durchgehend in Bussen verbringen, um das Land von Norden nach Süden zu durchqueren. Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit zu fliegen, aber zum Einen ist das nicht die Art des Reisens die uns vorschwebt, zum anderen wollen wir uns irgendwann auf den Weg Richtung Paraguay machen.

Zugfahrt Palme
Palme im Regenwald (bei Curitiba, Brasilien)

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Endlich Ferien, endlich Reisen

Nun ist auch unsere letzte Woche in Buenos Aires vorbei und wir haben in der Zeit wieder einiges dazugelernt. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel man in so kurzer Zeit lernen kann, wenn man einen guten Grund dazu hat und das Gelernte auch direkt anwenden kann. Besonders wenn man es mit 5 Jahren Französisch- oder Lateinunterricht in der Schule vergleicht.

Colonio Sonnenuntergang
Sonnenuntergang (Colonia del Sacramento, Uruguay) Esta foto es para nuestro profesor Germán. No pudimos ver el atardecer detrás del horizonte de Buenos Aires, pero, no obstante, fue muy lindo! (Dieses Foto ist für unseren Lehrer Germán. Leider ging die Sonne nicht hinter der Skyline von Buenos Aires unter, aber es war trotzdem sehr schön!)

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Zurück auf die Schulbank

Nachdem wir die ersten Tage in Buenos Aires in unserem Achterzimmer mit der patagonischen Rugby-Mannschaft gut überstanden haben, sind wir nun am Montag in unser WG Zimmer der Sprachschule gezogen. Hier haben wir unser eigenes Doppelzimmer mit Balkon und teilen uns die Wohnung mit drei netten Mitschülern, zwei Engländern und einem weiteren Deutschen.

Reserva Ecológica 1
Im Reserva Ecológica (Buenos Aires, Argentinien)

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Buenos Jetlag… MÖÖÖP!

Hurra, wir sind angekommen! Nach langem, aber verhältnismäßig entspanntem Flug und einer Taxifahrt mit sehr nettem Fahrer und klapprigem Auto sind wir am Mittwoch Abend in unserem Hostel in Buenos Aires angekommen.  Auf der Fahrt zum Hostel wurden wir von allen Einheimischen mit einem freundlichem Hupkonzert (Möööööp!!!) empfangen. Mittlerweile haben wir allerdings herausgefunden, dass hier im Straßenverkehr (leider) jeder jeden grüßt.

Buenos Aires ältester Baum
Wir helfen Atlas beim Tragen des größten Baums der Stadt (Buenos Aires, Argentinien)

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