Rezepte


Auf dieser Seite sammeln wir Rezepte und Rezeptideen, die uns während unserer Reise begegnet sind. Nicht alles trifft genau unseren Geschmack, das meiste haben wir aber sehr genossen .

Asana Sling
The Lane
Tamarind Sauce
Ginger Mojito
Violetter Klebreis mit Kokossauce
Laap
Im Bananenblatt gedünsteter Fisch
Laotische Tomatensalsa
Laotischer Auberginen-Dip
Klebreis
Burmesisches Bohnencurry
Tomatencurry mit Fischbällchen
Burmesische Salate
Philippinisches Bananen-Dessert
Longan-Jujube-Goji-Tee
Alfajores
Pias Heimweh-Brot
Lomo Saltado
Causa
Fischcurry im Bananenblatt
Tacos del Mar
Piranhasuppe aus dem paraguayischen Pantanal
Brot á là Mariano
Sopa Paraguaya
Süße Pizza
Fisch von der Ilha do Mel

Asana Sling (Siem Reap, Kambodscha)

Süß, stark und bei dem warmen Wetter nicht ganz ungefährlich!

Asana Sling
Asana Sling (Siem Reap, Kambodscha)
  • Folgende Zutaten in einen Cocktailshaker geben und mit einer Hand voll Eis ordentlich durchschütteln
    • 2 cl Gin
    • 2 cl Cherry
    • 2 cl Sombai Galangal Tamarind
    • 2 cl Triple Sec
    • 2 cl Augustura Bitter
    • 2 cl Grenadine
    • 12 cl Ananassaft
    • 2 cl Limettensaft
  • Inklusive Eis in ein Glas geben

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The Lane (Siem Reap, Kambodscha)

Unser Favorit bei unserem Cocktail-Kurs. Besonders der frische Pfeffer verleiht das gewisse Etwas.

The Lane
The Lane (Siem Reap, Kambodscha)
  • 2 Scheiben Thai-Ingwer (Galgant) mit dem dem Stößel bearbeiten und in ein Glas geben
  • 1 EL frischen grünen Pfeffer mörsern und hinzufügen
  • 2 Kaffirlimetten-Blätter fein schneiden und dazugeben
  • 6 cl weißen Rum und 8 cl Zuckerrohrsaft hinzufügen
  • Mit Eis auffüllen und umrühren

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Tamarind Sauce (Siem Reap, Kambodscha)

Klingt wie eine Sauce zum kochen, ist aber ein überraschend leckerer Cocktail mit ungewöhnlichen Zutaten.

Tamarind Sauce
Tamarind Sauce (Siem Reap, Kambodscha)
  • 4 cl weißen Rum, 6cl Tamarindensaft und 4 cl Zuckersirup in ein Glas geben
  • 4-5 Stängel Rice Paddy Herb (alternativ z.B. Liebstöckl) etwas mit dem Stößel bearbeiten und hinzufügen
  • 4 Kaffirlimetten-Blätter fein schneiden und dazugeben
  • Mit Eis auffüllen und umrühren

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Ginger Mojito (Siem Reap, Kambodscha)

Der Klassiker mit einem asiatischen Touch dank Ingwer.

Ginger Mojito
Ginger Mojito (Siem Reap, Kambodscha)
  • Eine Limette achteln
  • Zusammen mit 1 TL eingelegtem Ingwer (fein geschnitten) und 1 EL braunem Zucker in ein Glas geben
  • Alles ordentlich stößeln
  • 3 TL frische Minze, 2cl weißen Rum und 2cl braunen Rum dazugeben
  • Mit Eis und Sodawasser auffüllen
  • Umrühren und mit einer Limttenscheibe dekorieren

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Violetter Klebreis mit Kokossauce (Luang Prabang, Laos)

Natürlich darf bei einem Kochkurs das Dessert nicht fehlen und so gab es bei uns süßen Kokos-Klebreis mit Früchten.

Violetter Klebreis mit Kokossauce
Violetter Klebreis mit Kokossauce (Luang Prabang, Laos)
  • Den violetten Klebreis wie beschrieben dünsten.
  • Währenddessen 375 ml Kokosmilch, 100 g Zucker und eine Prise Salz in einer Pfanne erhitzen und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. Die Sauce warm halten.
  • Den größten Teil der Sauce über den gedünsteten Klebreis schütten und ca. 15 Minuten ziehen lassen.
  • Den Rest der Sauce über den Klebreis gießen und mit Erdbeeren und Minze oder Mango oder anderen Früchten oder geröstetem Sesam und Kokosflocken garnieren.

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Laap (Luang Prabang, Laos)

Laap ist das laotische Nationalgericht, welches wir zuvor schon aus Thailand kannten. Normalerweise wird es aus Gehacktem gemacht, man findet es aber auch häufig als vegetarische Variante mit Tofu.

Laap
Laap (Luang Prabang, Laos)
  • 150g Gehacktes oder alternativ weichen Tofu in einer Pfanne mit etwas Salz und Fischsauce anbraten.
  • Die Pfanne vom Herd nehmen und folgende weitere Zutaten hinzufügen:
    • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
    • 2 – 3 klein geschnittene Frühlingszwiebeln
    • 1/4 Tasse gehackter Koriander
    • 1 sehr fein geschnittener Stengel Zitronengras (nur den weißen Teil)
    • 1/2 Tasse grob geschnittene Minze
    • 1 EL geröstetes Klebreispulver (falls vorhanden)
    • 1 EL Limettensaft
    • 1 – 2 Chilis
    • 2 geschnittene Schlangenbohnen (alternativ grüne Bohnen)
    • 1 EL fein geschnittener Ingwer (ggf. etwas weniger, da der asiatische Galangal (Ingwerart) nicht so intensiv ist)
    • 1 TL getrocknetes Chilipulver
    • 1/4 Tasse blanchierte Bohnensprossen
  • Alles gut vermengen und auf Salatblättern garniert servieren.

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Im Bananenblatt gedünsteter Fisch (Luang Prabang, Laos)

Das Hauptgericht unseres Kochkurses in Laos war gedünsteter Fisch.

Im Bananenblatt gedünsteter Fisch
Im Bananenblatt gedünsteter Fisch (Luang Prabang, Laos)
  • 3 EL Klebreispulver (alternativ Maisstärke), 5 asiatische Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 Chili, das fein geschnittene Innere eines ca. 5 cm langen Zitronengras-Stängels und etwas Salz in einem Mörser zu einer Paste zermahlen.
  • 3 Limettenblätter, 3 EL gehackter Dill, 2 EL geschnittener Thai-Basilikum und 2 kleine geschnittene Frühlingszwiebeln hinzufügen und alles weiter mahlen.
  • 2 EL Wasser und 1 EL Fischsauce hinzufügen.
  • 300 g grob geschnittenes weißes Fischfilet unterrühren.
  • 4 rechteckige ca. 21 x 25 cm große Stücke Bananenblätter (alternativ Kohlrabi- oder Kohlblätter oder aber Alufolie, dann aber diesen Schritt überspringen) über eine Flamme halten bis sie weich und glänzend werden. Sie sollten nicht verbrennen.
  • Danach zwei Bananenblätter über einander legen und die Hälfte des Fisches in der Mitte platzieren.
  • Alle Seiten des Blattes hochfalten und mit einem Zahnstocher verschließen.
  • Die Pakete ca. 15 Minuten dünsten.

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Laotische Tomatensalsa (Luang Prabang, Laos)

Neben dem Auberginen-Dip haben wir bei unserem Kochkurs in Laos noch einen Tomaten-Dip gemacht. Beide Rezepte sind sehr ähnlich.

Laotische Tomatensalsa
Laotische Tomatensalsa (Luang Prabang, Laos)
  • 4 Cocktailtomaten, 4 rote Chilischoten (oder weniger 😉 ) und eine ungeschälte Knoblauchzehe über offener Flamme grillen, dabei so lange drehen bis die Haut schwarz ist.
  • Cocktailtomaten, Chilis und Knoblauch etwas abkühlen lassen und danach schälen.
  • Chilis und Knoblauch mit einer Prise Salz in einem Mörser zerstoßen.
  • Die Tomaten hinzufügen und alles zu einer groben Paste zerstampfen.
  • Das geschnittene Grün einer Frühlingszwiebel und etwas gehackten Koriander unterrühren.
  • Mit Fischsauce abschmecken.

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Laotischer Auberginen-Dip (Luang Prabang, Laos)

Da die Laoten gerne Klebreis essen, gibt es auch viele verschiedene Saucen, in welche der Klebreis gedipt wird.

Laotischer Auberginen-Dip
Laotischer Auberginen-Dip (Luang Prabang, Laos)
  • Eine Aubergine und eine Chilischote mit einem kleinen Messer einige Male ein stechen.
  • Die Aubergine, die Chili und zwei ungeschälte Knoblauchzehen über offener Flamme grillen, dabei so lange drehen bis die Haut schwarz ist.
  • Aubergine, Chili und Knoblauch etwas abkühlen lassen und danach schälen.
  • Chili, Knoblauch und 1/2 TL Salz in einem Mörser zerstoßen.
  • Die Aubergine und 1/2 Tasse gehackten Koriander hinzufügen und zu einer weichen Paste zerstampfen.
  • Nach Belieben etwas Fischsauce und geschnittene Frühlingszwiebeln hinzufügen.

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Klebreis (Luang Prabang, Laos)

Die Laoten essen zu jeder Mahlzeit Klebreis, welcher mit der Hand zu kleinen Bällchen gerollt und dann in Sauce gedipt wird. Daher wollen wir euch hier das Grundrezept, welches wir bei unserem Kochkurs in Luang Prabang lernten, nicht vorenthalten.

Klebreis
Klebreis (Luang Prabang, Laos)
  • 300 g Klebreis zwei bis drei Mal unter laufendem Wasser waschen, bis das Wasser klarer wird.
  • Wasser hinzufügen, sodass der Reis gerade eben bedeckt ist. 4 – 10 Stunden einweichen lassen. Thailändischer Klebreis muss nur 2 – 3 Stunden eingeweicht werden.
  • Dann den Reis abgießen und drei Mal unter kaltem Wasser abspülen.
  • Den Reis 20 Minuten in einem Bambusdünster bei mittlerer Hitze dünsten.
  • Ggf. den Reis wenden und weitere 5 – 6 Minuten dünsten.
  • Beim probieren sollte der Reis weich und klebrig aber nicht breiig sein.

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Burmesisches Bohnencurry (New Bagan, Myanmar)

Unsere Chefköchin May meinte es bei unserem Kochkurs in Bagan sehr gut mit uns. Wir lernten nicht nur, wie man burmesische Salate und das für Myanmar so typische Tomatencurry zubereitet, sondern kochten zusammen mit May zusätzlich dieses burmesische Bohnencurry. Zu guter letzt haben wir alles natürlich auch probiert und konnten uns schließlich nach unserem Kochkurs zurück in unser Hostel kugeln.

Bagan Curry 2
Burmesisches Bohnencurry (New Bagan, Myanmar)
  • Die hellen Bohnen in Wasser kochen.
  • Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln klein schneiden.
  • In einer Pfanne Öl erhitzen und Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln kurz anbraten.
  • Bambusstreifen hinzufügen und mit anbraten.
  • Gekochte Kichererbsen (oder aus der Dose) dazu geben.
  • Brühe zufügen und etwas einkochen lassen.
  • Die Bohnen und einige frisch geschnittene Knoblauchscheiben hinzufügen.
  • Je nach Konsistenz noch etwas Brühe hinzufügen und weiter einkochen lassen.
  • Mit Kumin, Chili und Salz abchmecken.

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Tomatencurry mit Fischbällchen (New Bagan, Myanmar)

Was wäre ein burmesisches Mahl ohne ein typisches Curry? Undenkbar! Und so haben wir bei unserem Kochkurs nicht nur verschiedene burmesische Salate zubereitet, sondern auch dieses Curry mit selbstgemachten Fischbällchen und außerdem noch ein weiteres Curry gekocht. Das hier beschriebene Tomatencurry ist sehr typisch für Myanmar und kann als Grundrezept dienen und beliebig abgewandelt und erweitert werden.

Bagan Curry 1
Tomatencurry mit Fischbällchen (New Bagan, Myanmar)
  • Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln klein schneiden.
  • Tomaten grob in Streifen schneiden.
  • Das Fischfleisch für die Bällchen mit Kumin, Chili, Salz und Öl verkneten und zu Bällchen rollen.
  • Die Fischbällchen in Öl anbraten und zur Seite stellen.
  • Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln im übrigen Bratöl der Fischbällchen anbraten.
  • Die Tomatenstreifen hinzugeben und das Curry mit Brühe einkochen lassen.
  • Die Fischbällchen hinzugeben.
  • Nochmals Brühe zufügen und das Curry weiter einkochen lassen.
  • Das Curry mit Kumin, Chili und Salz abschmecken.

Tipp: Die Fischbällchen können auch durch Fleisch, Tofu o.ä. ersetzt werden. (Besonders gut schmecken burmesische Currys mit burmesischem Kichererbsentofu.)

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Burmesische Salate (New Bagan, Myanmar)

In Bagan haben wir erneut einen Kochkurs gemacht und wieder jede Menge gelernt. Unsere Chefköchin May hat uns dazu in ihren Garten eingeladen, wo wir auf traditionellen Kochstellen diverse Köstlichkeiten zubereitet haben. Wir haben neben diesen drei burmesischen Salaten außerdem noch ein Tomatencurry mit Fischbällchen und ein Bohnencurry gekocht. Dies alles haben wir uns danach natürlich auch schmecken lassen.

Bagan Salat 2
Burmesischer Salat mit Flügelbohnen (New Bagan, Myanmar)
Bagan Salat 1
Burmesischer Salat mit Tamarinden-Blättern (New Bagan, Myanmar)
Bagan Salat 3
Burmesischer Salat mit Tofu und grünen Tomaten (New Bagan, Myanmar)
  • Entweder Flügelbohnen oder Tamarinden-Blätter oder Tofu und grüne Tomaten oder anderes Gemüse klein schneiden.
  • Falls nötig Gemüse wie Bohnen o. ä. vorher 10 Minuten blanchieren.
  • Sesam, Kürbiskerne und Knoblauch rösten.
  • 1 – 2 EL der Sesam-Kürbiskern-Knoblauch-Mischung im Mörser mahlen.
  • Eine Zwiebel klein schneiden.
  • Das Gemüse mit 2 EL Zwiebeln, 1 – 2 EL Sesamöl, Kichererbsenpulver, Sesam-Kürbiskern-Knoblauch-Pulver und etwas Salz vermischen.
  • Den Salat vor dem Verzehr noch etwas ziehen lassen.

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Philippinisches Bananen-Dessert (Port Barton, Philippinen)

Unsere Gastgeberin am Tangdang Strand hat ein hervorragendes Bananen-Dessert zubereitet, welches allen sehr geschmeckt hat. Timo hat es nicht ganz jugendfrei auch als einen „Orgasmus im Mund“ beschrieben. 😉 Unsere Gastgeberin war so nett und hat das Rezept mit uns geteilt.

  • Kochbananen (oder möglichst grüne Bananen) schräg in Scheiben schneiden. Je weicher die Bananen, desto dicker sollten die Scheiben sein.
  • Die Bananenscheiben mit etwas Wasser in eine Pfanne geben und mit braunem Zucker erhitzen.
  • Zimt dazu geben und vorsichtig rühren, bis alles etwas eindickt.
  • Schließlich noch etwas Kokoswasser oder Kokosmilch hinzugeben.
  • Lauwarm servieren.

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Longan-Jujube-Goji-Tee (Hongkong, China)

Bei einem Frühstück in Hongkong sind wir über einen sehr leckeren und interessanten Früchtetee gestolpert. Wenn dieser Alkohol enthalten würde und dessen Zutaten in Deutschland nicht so schwierig zu bekommen sein würden, wäre dieser Tee bestimmt auch der Renner auf deutschen Weihnachtsmärkten.

Zudem scheint dieses Heißgetränk auch noch einigermaßen gesund zu sein. Angepriesen wurde dieser Tee nämlich wie folgt:

Longan ist gut für die Blutzirkulation, Jujube hilft den Schlafrhythmus zu verbessern, während Gojibeeren der Sehkraft helfen. Jeder Schluck dieses Getränks erfrischt dich mit seinem feinen und erfrischenden Aroma.

Da haben die Werbetexter ganze Arbeit geleistet, denn uns Gejetlagte hat das mit dem Schlafrhythmus sofort überzeugt. 😉

Longan-Jujube-Goji-Tee
Longan-Jujube-Goji-Tee (Hongkong, China)
  • Longans (ähnlich wie Litschis), chinesische Jujuben (rote Datteln) und Gojibeeren (Bocksdorn-Beeren) mit Wasser aufkochen und etwas ziehen lassen.
  • Heiß und zusammen mit den Früchten in einer durchsichtigen Tasse servieren.

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Alfajores (Valparaíso, Chile)

Alfajores sind ein typisch südamerikanisches Keksgebäck. Man findet sie quasi überall und in jedem Kiosk in Südamerika. Die Besten hatten wir jedoch frisch vom Bäcker bei unserer Free Walking Tour in Valparaíso.

  • 1 1/2 Tassen Mehl in eine Schüssel geben.
  • 5 Eigelb und 1 Esslöffel Pisco (oder Cognac) hinzugeben.
  • Das Ganze gut vermischen und solange kneten, bis ein glatter, fester Teig entsteht (wenn er zu trocken wird, kann man ein wenig Wasser hinzugeben).
  • Den Teig dünn ausrollen und 4 – 5 cm große Kreise ausstechen.
  • Jede Scheibe ein bis zwei Mal mit einer Gabel anstechen.
  • Im vorgeheizten Backofen 8 – 10 Minuten backen.
  • Die Kekse abkühlen lassen.
  • Immer zwei Scheiben mit Dulce de Leche (s.u.) aufeinander kleben.
  • Zum Schluss die Alfajores in geschmolzene Schokolade tunken und erkalten lassen.

Dulce de Leche selber herstellen

Variante 1:

  • Gezuckerte Kondensmilch (gibt es im Asialaden, in südamerikanischen, russischen oder Großsupermärkten) eine Stunde in der geschlossenen Dose, komplett bedeckt vom kochenden Wasser kochen lassen.

Variante 2:

  • Unter ständigem Rühren für einige Stunden lang 4 Liter Milch, 1 kg Zucker und 1 EL Vanillearoma in einem Topf aufkochen lassen, bis die Masse braun und dickflüssig wird.
  • Dann die Hitze verringern und mit einem Holzlöffel weiter rühren.
  • Wenn die Masse so dickflüssig ist, dass sie getrennt werden kann und nicht wieder zusammenläuft, den Topf von der Herdplatte nehmen und weiterrühren, bis sie ganz abgekühlt ist.

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Pias Heimweh-Brot (Iquique, Chile)

Da es nirgendwo auf der Welt so gutes Brot zu geben scheint wie in Deutschland und wir in Iquique ein kleines Appartement mit gut ausgestatteter Küche hatten, hat Pia das erste Mal (und höchstwahrscheinlich nicht das letzte Mal) selber Brot gebacken.

Auf der Suche nach einem Rezept sind wir auf ein sehr einfaches gestoßen, welches Pia noch ein bisschen angepasst hat.
Das Rezept geht sehr schnell und ist super einfach. Man braucht den Backofen nicht vorheizen und der Hefeteig muss auch nicht vorher gehen. Da das Brot auch noch richtig gut schmeckt, wollten wir es euch natürlich nicht vorenthalten.

Pias Heimweh-Brot
Pias Heimweh-Brot (Iquique, Chile)
  • 500g möglichst dunkles Mehl (bei unserem ersten Versuch hatten wir das Glück eine Weizen-Roggen-Gerste-Hafer-Chia-Mehlmischung zu finden) mit einem Päckchen Trockenhefe mischen.
  • 150g Körner (z.B. Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam, Chia etc.) unterheben, vorher ein paar zur Seite stellen.
  • 2 TL Salz und 2 EL (Obst-)Essig hinzufügen.
  • Das Ganze mit 1/2 Liter Wasser (am besten in einer Schüssel) gut vermengen. Die Masse wird recht matschig, also nicht wundern 😉
  • Den Teig in eine eingefettete Kastenform geben und die restlichen Körner darüber verstreuen und leicht andrücken.
  • Schließlich die Form in den kalten (!) Backofen auf das mittlere Rost stellen und bei Ober-/Unterhitze eine Stunde auf 200°C backen.
  • Danach das Brot aus der Form nehmen und langsam auskühlen lassen.

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Lomo Saltado (Arequipa, Peru)

Nachdem wir bei unserem Kochkurs in Arequipa Causa als Vorspeise zubereitet hatten, kochten wir als Hauptgericht „Lomo Saltado“, eine Fleisch-Gemüse-Pfanne, die man hier in jedem peruanischen Restaurant bekommt.
Für die vegetarische Variante haben wir das Fleisch durch Soja-Fleisch ersetzt. „Saitan Saltado“ ist eine andere fleischlose Alternative, die wir in einem vegetarischen Restaurant in Cusco probiert haben und auch sehr lecker schmeckt.

Lomo Saltado
Lomo Saltado (Arequipa, Peru)
  • 500g Rindfleisch (Lende) oder eine vegetarische Alternative wie Soja-Fleisch, Saitan, Tofu etc. in schmale Streifen schneiden.
  • Das Fleisch bzw. den Fleischersatz mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Sojasauce marinieren.
  • 2 rote Zwiebeln grob in dicke Halbmonde schneiden.
  • 2 Tomaten in dicke Streifen schneiden.
  • 1 – 2 gelbe Chilis (peruanische ají amarillo) in dünne Streifen schneiden.
  • Einige Knoblauchzehen grob hacken.
  • Sonnenblumenöl o. ä. in einer großen Pfanne erhitzen, den Knoblauch hinzufügen und für ca. eine Minute braten.
  • Das Fleisch bzw. den Fleischersatz und einen Schuss Pisco hinzufügen und unter ständiger Bewegung der Pfanne flambieren.
  • Die Zwiebeln hinzufügen und braten bis sie halb transparent sind.
  • Danach die Tomaten und die gelben Chilis hinzufügen.
  • Alles mit etwas Sojasauce, Weinessig, Brühe und einen Schuss Pisco ablöschen.
  • Das Ganze sollte sehr saftig sein. Wenn es während des Prozesses zu trocken wird, einfach etwas Brühe und/oder Essig hinzugeben.
  • Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen.
  • Zum Schluss frischen Koriander unterheben.
  • Lomo Saltado wird traditionell sowohl mit Pommes als auch mit Reis serviert.

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Causa (Arequipa, Peru)

Bei unserem Kochkurs in Arequipa bereiteten wir als Hauptgericht Lomo Saltado zu. Davor gab es als Vorspeise einen „Salat“ namens Causa, der vielleicht eher als Kartoffelpüree mit Gemüse durchgeht, anstatt als Salat.

Causa
Causa (Arequipa, Peru)
  • 1kg (gelbe) Kartoffeln in Salzwasser kochen.
  • Die Kartoffeln pellen und stampfen.
  • Das Kartoffelpüree gut mit 4 Esslöffeln (peruanischer) gelber Chilipaste und dem Saft von 2 Limetten mischen.
  • Ggf. noch etwas Öl und Salz hinzufügen und das Kartoffelpüree zur Seite stellen.
  • Eine Dose Thunfisch mit einer halben kleingeschnittenen Zwiebel und etwas Mayonnaise mischen.
  • Kleingeschnittene Stangenbohnen, Möhren und frische Erbsen kurz kochen, sodass sie noch knackig sind.
  • Das Gemüse mit der Thunfisch-Masse mischen.
  • Eine Avocado schälen und in dünne Scheibchen schneiden.
  • Einen Metallring (z.B. Reisring) einfetten, auf einem Teller platzieren und als unterste Schicht etwas Kartoffelpüree hineingeben und festdrücken.
  • Danach abwechselnd die Thunfisch-Gemüse-Paste, die Avocado und das Kartoffelpüree schichten und alles gut andrücken.
  • Als letzte Schicht nimmt man Kartoffelpüree.
  • Danach den Metallring vorsichtig entfernen und die Causa dekorieren.

Tipp: Statt des Thunfischs kann man alternativ auch Krabbenfleisch, Garnelen, Oktopus, Hähnchenbrust oder Tomaten nehmen.

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Fischcurry im Bananenblatt (Rurrenabaque, Bolivien)

Auch in Rurrenabaque haben wir einen Bogen um das bolivianische Essen gemacht. Hier waren wir bei dem Australier „El Nomádico“ essen und waren so überzeugt von dem Fischcurry, dass wir nach unserem Aufenthalt im Madidi Nationalpark das gleiche dort noch einmal bestellten.

Fischcurry Bananenblatt
Fischcurry im Bananenblatt (Rurrenabaque, Bolivien)
  • Fischfilet, am besten Fisch mit etwas festerem Fleisch, säubern.
  • Chili, Knoblauch, Schalotten, Tamarinde und Ingwer zu einer Marinade anrühren.
  • Das Filet auf ein Bananenblatt legen und würfeln.
  • Mit der Marinade bestreichen.
  • Den Fisch in das Blatt einwickeln.
  • Den Fisch im Blatt gar grillen und im Paket servieren.

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Tacos del Mar (Cochabamba, Bolivien)

Da wir nicht gerade Freunde der  bolivianischen Küche sind, waren wir in Cochabamba zur Abwechslung bei dem tollen Mexikaner „Mad Mex“ essen. Das Essen war generell total lecker, aber die Tacos mit Garnelen haben uns wirklich vom Hocker gehauen. 🙂

Tacos del Mar
Tacos del Mar (Cochabamba, Bolivien)
  • Garnelen mit Knoblauch anbraten.
  • Ananas oder Mango hinzufügen.
  • Avocado hinzufügen.
  • Mit Limettensaft und etwas Sojasauce ablöschen.
  • Gehackten Koriander unterheben.
  • Mit Sesam bestreuen.
  • Alles in einen Taco oder eine Tortilla geben.

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Piranhasuppe aus dem paraguayischen Pantanal (Tres Gigantes, Paraguay)

Nach erfolgreicher Angeltour bereitete die Crew von Tres Gigantes für alle Anwesenden eine sehr leckere Piranhasuppe zu. Wie wir erfahren durften, schmeckt Piranhasuppe am besten, wenn sie draußen über offenem Feuer gekocht wird.

Piranhasuppe
Piranhasuppe auf offenem Feuer (Tres Gigantes, Paraguay)
  • Piranhas angeln, ausnehmen und säubern.
  • Eine Brühe mit diversem Gemüse ansetzen.
  • Piranhas grob zerschneiden (je nach Größe in 2 oder 3 Teile) und inklusive Kopf in den Topf werfen.
  • Lange kochen bis das Piranhafleisch zart ist und sich mit dem Löffel von den Gräten lösen lässt.
  • Am besten schmeckt die Piranhasuppe, wenn sie draußen über offenem Feuer gekocht wurde.

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Brot á là Mariano (Tres Gigantes, Paraguay)

In Tres Gigantes trafen wir auf den Argentinier Mariano der für alle Anwesenden das ein oder andere Mal frisches Brot backte. Einmal haben wir zugeschaut (leider ohne Kamera) und dabei verriet er uns sein Grundrezept.

  • 3 Teelöffel Hefe mit 3 Teelöffel Zucker und Wasser anrühren und ca. 30 Minuten gehen lassen.
  • 1/2 Kilo Mehl als „Vulkan“ auf der Arbeitsfläche verteilen.
  • Am Rande des „Vulkans“ 3 Teelöffel Salz verstreuen.
  • Die Hefe in den Vulkan geben und nach und nach mit dem Mehl mischen und verkneten.
  • Ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Den Teig noch einmal kneten und erneut 30 Minuten gehen lassen.
  • Die fertige Masse in eine Form geben und bei 180°C im Backofen fertigbacken.

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Sopa Paraguaya (Río Paraguay, Paraguay)

Sopa paraguaya bekommt man überall in Paraguay und ist wahrscheinlich eine der wenigen „Suppen“ mit fester Konsistenz. Der Legende zufolge hat der Koch des ehemaligen paraguayischen Präsidenten López eines Tages zu viel Maismehl in dessen Lieblingssuppe gemischt. Aus der Suppe entstand ein Brot und der Koch servierte es López aus Angst vor dessen Reaktion als „starke Suppe“. Angeblich war der Präsident begeistert und habe es „sopa paraguaya“ getauft.

  • 2 große Zwiebeln klein schneiden.
  • Zwiebeln mit 3 Tassen Wasser und etwas Salz 10 Minuten zugedeckt kochen.
  • Topf vom Herd nehmen und kalt werden lassen.
  • 3/4 Tasse Schweineschmalz (oder anderes Fett) so lange schlagen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  • Unter weiterem Schlagen 4 Eier hinzugeben.
  • 350g jungen Käse (Queso Paraguay ist ein leicht säuerlicher, fester Bauernkäse) zerpflücken und in die geschlagene Masse einrühren.
  • Die gekochten Zwiebeln mitsamt dem Sud hinzufügen.
  • Mit viel Gefühl und ganz zum Schluss nach und nach 650g Maismehl unterheben und eine Tasse Milch schluckweise hinzugeben.
  • Die fertige Masse in eine große und gut gefettete Auflaufform füllen und ca. eine Stunde im vorgeheizten Backofen fertig backen.

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Süße Pizza (Foz do Iguaçu, Brasilien)

Eine brasilianische Entdeckung, die wir unbedingt probieren mussten, ist die süße Pizza. Ein kleines Stückchen als Nachtisch ist vertretbar, eine ganze Pizza allerdings schon ziemlich pervers. Daher ist diese Rezeptidee wohl eher was für Naschkatzen und Hartgesottene.

  • Normalen Pizzateig ausrollen.
  • Etwas Mozzarella auf dem Teig verteilen.
  • Nach Belieben mit süßen Zutaten belegen, z.B.:
    – dunkle Schokolade
    – weiße Schokolade
    – Feigengelee
    – Bananen, Honig & Zimt
    – Apfel & Zimt
    – Kandierte Früchte
  • Im Ofen fertig backen
  • Der Kreativität des Schleckermauls sind keine Grenzen gesetzt 😉

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Fisch von der Ilha do Mel (Nova Brasília, Brasilien)

Nach einer Langen Wanderung von Encantadas nach Nova Brasília auf der Ilha do Mel bestellten wir auf Empfehlung des Chefs den von ihm morgens selbst gefangenen Fisch. Mariniert mit Sojasauce und Honig sowie garniert mit einer Banane war der Fisch eine gelungene kulinarische Überraschung.

  • Ganzen Fisch halbieren und aufgeklappt auf ein Blech legen.
  • Mit Sojasauce und Honig würzen.
  • Eine Banane halbieren und sie auf dem Fisch verteilen.
  • Den Fisch im Backofen backen.

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Der Blog zu unserer Weltreise 2015/16 durch Südamerika, Asien und Afrika.